Vor einer Weile konnte man hier über die wunderbare Idee eines Israelis namens Ronny lesen, der seine Kreativität dazu benutzte um die Plakatekampagne “We will never bomb your country” zu starten. Die Geschichte geht weiter und in einem Video fordert Ronny uns auf diese Nachricht nicht zu vergessen sonder weiter in die Welt zu tragen.

Dies sind wundervolle Beispiele von Menschen die wagen etwas zu tun, was wir alle unterstützen sollten.

So grad auch das Beispiel von Peter Lüthi dem Geschichtslehrer, der es als seine Verantwortung sah die rassistischen SVP Plakate letzten Sommer im HB Zürich zu überkleben.

Wir bewundern solche Menschen, weil sie etwas tun, was wir nicht zu tun wagen oder nicht tun weil wir einfach zu faul oder zu feige dazu sind. Ich zähle mich auch dazu und darum tue ich wenigstens das Minimum und verbreite ihre Taten. Vielleicht können diese eines Tages doch genug Leute motivieren weniger gleichgültig durch die Welt zu gehen, sondern auch etwas zu tun, denn es geht uns alle an.

Die Welt schaut besorgt auf den Iran beziehungsweise auf den Konflikt  zwischen Israel und dem Iran. Kritische Stimmen gibt es auf beiden Seiten und momentan ist es wohl eher Israel der das Kriegsbeil schwingt. Alle sind sich in einem Punkt einig. Wenn es zum Krieg zwischen Israel und dem Iran kommt, wird es nicht nur für diese Region schwerwiegende Konsequenzen haben, sondern auch für uns alle. Dieser Krieg muss um jeden Preis verhindert werden!

Ich bin keine Freundin der Politik von Ahmadinedschad, zu viele Menschenrechtsverletzungen gibt es unter seinem Regime und unter dem der Mullahs, soviel ist klar. Aber ich kritisiere auch die Politik von Israel und der USA. In diesem Interview mit dem ZDF hören wir einen Ahmadinedschad der  vielleicht mit einer gespaltenen Zunge spricht, dem man jedoch in einigen Punkten wohl doch Recht geben muss. Es gibt keine Achse des Bösen und wir sollten uns von keiner Regierung manipulieren lassen, sondern versuchen objektiv zu bleiben und ganz genau hinschauen, sei dies nun nach Westen oder nach Osten.

Schaut euch das Interview an und entscheidet selber.

Sorgen macht mir auch, dass nicht mehr gesagt werden darf, was gesagt werden muss :

Günter Grass “Was gesagt werden muss”

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren  wenn auch geheimgehalten 
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt „Antisemitismus“ ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muss.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muss,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir – als Deutsche belastet genug –
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.

Deine Identität ist Facebook! So könnte es damit weitergehen und bis jetzt machen wir  mehr oder weniger freiwillig mit (ich nicht ausgeschlossen). Aber wie auf dem Video von Tobias Leingruber gesagt wird, kann es sein, dass man auf bestimmte Seiten oder Anwendungen in Zukunft nur über eine Verbindung mit Facebook kommt und so weiter und so fort…

Facebook-Identität statt Personalausweis? Die gefährliche Vision von Tobias Leingruber.

Und hier der erste Videoclip (wenn man den so nennen kann) ”Video killed the Radio Star”, der am 1. August 1981 auf MTV ausgestrahlt wurde . Damals hätten wir wohl auch nicht gedacht, dass sich alles so schnell verändert.

Ode an meine Mutter

Posted: 18/03/2012 in ich
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Heute ist ein spezieller Tag, mein Tag und auch der meiner Mutter, mein Geburtstag. Der Tag an dem ich vor einigen Jahren auf dieser Erde gelandet bin. Die Umstände waren weder für meine Mutter noch für mich besonders gut und es war ein Glück dass wir es beide einigermassen gut überstanden haben. Es war ihr grösster Wunsch noch ein letztes Kind bekommen zu können, denn die Ärzte verboten ihr noch ein weiteres Kind zur Welt zu bringen, da es für sie einfach zu gefährlich war. So war ich als 3. Kind, das einige Jahre nach meinen zwei Geschwistern kam, auch das letzte das in die Familie kommen konnte und voller Freude erwartet wurde. Mit Risiko aber schon damals mit einem sehr guten Schutzengel,  kam ich gesund in diese Welt. Meiner Mutter bin ich sehr dankbar, dass Sie mir diese Gelegenheit gab trotz grossen Opfern die sie dadurch hinnehmen musste.

Ich war kein besonders gesundes Kind und meine Mutter musste öfters um mich bangen, wie ich um sie. Beide sind wir im Zeichen der Fische geboren und unsere Tiefe und Sensibilität, die Gratwanderung zwischen dem Diesseits und Jenseits hat uns das Leben nicht immer erleichtert. Viele ihrer Träume konnte sie nicht verwirklichen, aber nie gab sie auf das zu verwirklichen was sie verwirklichen konnte. Sie war eine starke Frau und das hat sie an uns weitergegeben. Sie hat das Frauenbild in mir geprägt und so bin auch ich eine Frau geworden, die ihren eigenen Weg geht, Menschen und Dinge zurücklassen musste um den ganz eigenen Weg zu finden. Wie für sie, war das auch für mich nicht einfach, denn dabei wurden Menschen verletzt die wir liebten. Es gab eine Zeit, da musste ich sogar sie zurücklassen, mich bewusst von ihr entfernen um das tun zu können was für mich wichtig und richtig war. Es hat uns beiden sehr grosse Schmerzen bereitet und heute würde ich es vermutlich nicht mehr so machen, denn es wäre auch anders möglich gewesen, auf eine liebevollere Weise. Sie hat mir auch das verziehen, wie sie mir alles verziehen hat, aus Liebe.

Diese Liebe die nur eine Mutter zu ihrem Kind haben kann, diese bedingungslose Liebe fehlt mir heute, denn meine Mutter ist nicht mehr auf dieser Erde. Ich bin längst kein Kind mehr und doch vermisse ich diese Liebe, denn diese Art von Liebe werde ich in meinem Leben nie mehr haben. Es ist wie es immer ist im Leben, solange man etwas hat weiss man nicht was es bedeutet es zu haben, aber wenn man es nicht mehr hat erkennt man erst die grosse Bedeutung. Ich danke meiner Mutter für ihr grosses Herz, das vor lauter Kummer krank wurde und uns trotzdem gezeigt hat was es heisst zu lieben. Die Liebe war für sie das wichtigste im Leben und auch das verbindet mich mit ihr, denn für mich ist es genau so. Wie sie, habe auch ich mich in jungen Jahren für die Liebe und nicht für Status entschieden und so ist es auch heute noch. Sie hat mich gelehrt nach dem Herzen zu gehen auch wenn es nicht immer glücklich endete.

Ich bin meiner Mutter heute näher als ich es vielleicht je war und ich weiss dass sie das spürt. Sie wird mich mein restliches Leben ebenso begleiten wie als sie noch da war, denn ich bin ein Teil von ihr und diese Verbindung besteht für immer und das tröstet mich.

Danke Mams!

An manchen Tagen ist das Leben einfach irgendwie anders. So ein Tag ist heute. Alles, einfach alles fühlt sich gut an. Ich bin ganz bei mir, ganz ich und nichts kann dieses Gefühl des Eins-sein stören. Äusserlich ist alles wie immer, aber in mir tanzt das Leben. Niemand hat dies bewirkt, es ist einfach. Würde das Leben jeden Tag so in mir tanzen wäre ich im Garten Eden und es wäre egal wo ich mich befinden würde, denn dieser Garten wäre in mir.

Aber nicht jeder Tag ist so. Schuld sind dann die Umstände oder sonst etwas. Dabei ist der Garten in mir verschlossen und ich weigere mich durch sein Tor zu gehen. Manchmal kann ich aber auch einfach nicht durch dieses Tor gehen, weil ich die Schattenseiten jenseits dieses Gartens erleben muss um das Glück wieder zu erkennen.

Kein Licht ohne Schatten in dieser dualen Welt. Heute überwiegt das Licht, aber der Schatten ist immer da.

So und nun also das Schlusswort, hier auf diesem Blog, zu diesem Ereignis der anderen Art aus der Sicht einer Frau.
Ein Aussenstehender könnte vielleicht denken, was die paar Verrückten für einen Wirbel machen um etwas, das doch eigentlich nicht wirklich von Bedeutung ist und da haben sie ja sogar, in einem gewissen Sinn, nicht ganz Unrecht.
Männerspiele eben, hinter einem Ball herjagen sei dies nun auf einem Fussballfeld oder sonst wo ist ja nicht unbedingt neu. Also was hat es ausgemacht, dass aus diesem Segway Laubbläser Polo Tournier ein wirkliches Ereignis wurde? Ich kann nur sagen was ich gesehen und erlebt habe. Ein paar Blogger, Twitterfreunde die sich teilweise noch nie im wahren Leben gesehen haben hatten eine Idee, ließen Ihren Gedanken freien Lauf und jagten diese durch das weite Netz. Andere nahmen diesen Faden auf spannen ihn weiter, das Netz wuchs, es nahm Gestalt an. Jeder war voll Freude dabei, mit Humor und Engagement. Eine Verrückte Idee etwas umzusetzen, das es so bisher noch nicht gab und noch dazu viel Spass bereiten sollte, obwohl noch keiner wusste wie, das spornte alle an. Es war eine Freude mitzulesen und zu sehen wie diese Idee immer mehr Realität wurde. Ich muss sagen ich war beeindruckt, wie unkompliziert und effizient diese Männer da an die Sache heran gingen und noch dazu die ganze Zeit Spass an der Sache hatten. Dieser Spass, die Kameradschaft, der Sportgeist, die Freude und Leichtigkeit welche von A bis Z dieses Ereignis begleiteten waren einmalig. Es gab keine einzige Unstimmigkeit, keine bösen Blicke, kein Gerangel, kein Neid einfach nichts außer Freundschaft und Freude. Leider, meine Frauen, muss ich sagen habe ich so etwas in der Welt der Frauen praktisch nie gesehen. Da könnten wir uns also eine Scheibe abschneiden! Und Guys ich freue mich schon auf euer nächstes Projekt.

Schweinisch

Posted: 28/10/2009 in gesellschaft
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Wieder mal mussten wir so eine Hysterie, nicht zuletzt ausgelöst von der Presse, über uns hinweg brausen lassen mit der Erkenntnis, dass da wohl wieder so einige davon profitiert haben. Kam das doch grad gelegen zu Zeiten der Bankenkrise und anderen Unstimmigkeiten auch in der Schweizer Politik. Man muss das Volk nur schön etwas durchschütteln mit etwas, das es nicht nachprüfen kann, Schreckens-Meldungen und Statistiken verbreiten und dazu aufrufen hirnrissige Schutzmassnahmen zu ergreifen und schon ist es passiert, die Hysterie ist geschaffen. Das war schon so mit der Vogelgrippe, wo vor allem die Pharmaindustrie profitierte mit dem Verkauf von Tamiflu und der ganze Rest einfach nur heisse Luft war. Natürlich muss ein Staat sein Volk schützen und warnen vor Gefahren die entstehen könnten, aber die Frage wer und in welchem Interesse eine Hysterie verbreitet wird steht hier im Raum. Wo also ist nun diese Schweinegrippe geblieben? Und wohin mit all den Masken und Gummihandschuhen? Besonders den Firmen, die auch ihre Angestellten damit verrückt gemacht haben empfehle ich, diese einzulagern, denn die nächste Hysterie kommt bestimmt. Oder vielleicht könnte man die Masken ja an die Verteilen, die es wagen sich kritisch gegen dies oder das zu äussern und die Gummihandschuhe an gewisse Manager, die zwar selber Dreck am Stecken haben, sich aber die Hände nicht schmutzig machen wollen. Wenigstens sind wir noch an einer Zwangsimpfung vorbeigekommen was wir in Zukunft sicher noch zu gewärtigen haben. Und wieder grüsst die Schöne neue Welt.

Unter den Top Artikeln hier auf WordPress dieser:

http://infoblogmedia.wordpress.com/2009/10/27/schweinegrippe-hollywoods-massengehirnwasche/

Das Thema ist aktuell und scheint doch einige zu beschäftigen. Weiter denken bitte!

abschied

Posted: 31/10/2009 in gefühle, poesie
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neblige gedanken ziehen durch meine innere landschaft
landschaft die nicht mehr so ist wie vor einem jahr
jahre scheinen dazwischen zu liegen und vieles vergangen
vergangen das lachen und auch der schmerz vom wissen, dass du bald gehst
gehst und nicht mehr kommst, nie mehr
nie mehr deine stimme zu hören das tut weh
weh und noch unvorstellbar, noch nicht begriffen
begriffen dass du fort bist auf einem anderen stern.

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Angesagt war gestern die Schweizermeisterschaft in Kendo zu besuchen, doch teilgenommen habe ich schlussendlich an einer ganz anderen Veranstaltung, an einem Gedenkfest der Toten, das sich Allerheiligen/Allerseelen nennt. In der Innerschweiz aufgewachsen und katholisch getauft, stehe ich der Kirche und Ihren Riten doch ziemlich skeptisch bis ablehnend gegenüber. Zu oft nahm ich an solchen Veranstaltungen aller Art teil, gegen meinen Willen bis ich selber entscheiden konnte. Dieser hierarchischen, von Männern regierten, heuchlerischen Gemeinschaft kann ich so ziemlich wenig abgewinnen. Keiner Gruppierung egal welcher Art, die mit dem erhobenen Zeigefinger waltet kann ich mit Achtung begegnen. All das entspricht einfach nicht meinem Verständnis einer mündigen Gesellschaft.

Und doch war ich heute an genau so einer Veranstaltung. Der Grund, die Liebe zu zwei Menschen, meine Schwester und meine Mutter die als Verstorbene eine der Hauptpersonen dieser Feier war. Ich wusste, dass es für beide wichtig war, dass ich da war und so stellte ich meine Überzeugung hinter die Liebe, denn schlussendlich ist sie es, die unsere Welt zusammen hält.

Ich habe es nicht bereut, dass ich da war. Ich beobachtete das Szenario und wusste, dass dies alles nichts mit mir zu tun hat, dass aber die Gefühle meiner Schwester sehr wohl etwas mit mir zu tun haben. Ich glaube ich habe nun verstanden. Es gibt nur ein Gesetz das wirklich zählt – das der Liebe.

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Nur so viel zu unserer beschämenden Anti-Minarett-Initiative. Man mag mich vielleicht eine Träumerin nennen, aber schlussendlich sind wir alle nur Menschen. Egal woher wir kommen und egal an was wir glauben, wir sind alle aus dem selben Stoff und nur einen Atemzug von einander entfernt. Wovor haben wir solche Angst? Unsere Herzen sind eng geworden und haben nur noch wenig Raum, den wir höchstens noch mit ein paar Menschen teilen wollen. Es gibt keinen Platz mehr für Grossherzigkeit. Unsere Herzen sind hart, uns und den anderen gegenüber. Wir geben und lieben, solange wir profitieren können, auf die eine oder andere weise und wir sind hilfsbereit, solange der andere unseren Vorstellungen entspricht. Hat er eine andere Meinung, eine andere Religion oder Lebensansicht so bekämpfen wir ihn und merken nicht, dass wir damit gleichzeitig uns selber bekämpfen.Denn wir alle sind eins.

Mauern

Posted: 09/11/2009 in gesellschaft
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Mauern laufen quer durch unser Land, durch unser Leben, durch unsere Köpfe, durch unsere Herzen.
Mauern begrenzen unsere Freiheit, unser Denken, unsere Entwicklung, unsere Liebe.
Mauern trennen uns, schliessen uns ein, halten uns gefangen, grenzen uns aus.
Mauern blockieren uns, Mauern frustrieren uns, Mauern behindern uns.
Mauern brauchen Menschen die Angst haben. Würden sie ihre eigenen Mauern zuerst niederreisen müssten sie keine Angst mehr vor sich selbst haben und würden weiter sehen. Sie müssten sich nicht mehr hinter ihren eigenen Mauern verstecken und wären befreit.

Freiheit aber können viele nicht ertragen, sie macht ihnen Angst, sie wissen nicht was sie damit anfangen sollen, sie sind orientierungslos, wenn sie keine Regeln, Grenzen, Mauern haben. Sie sind hilflos und ängstlich und verurteilen die, welche es wagen sich die Freiheit zu nehmen. Angepasst soll es sein, unser Leben und ja nicht zu weit über die Mauer schauen, es könnte gefährlich sein, denn vielleicht befindet sich dahinter die Freiheit.

Grenzen von Erika Schelbert

Freitag der 13.

Posted: 13/11/2009 in poesie
Schlagworte: , ,

freitax 13 verhextags
vom glüx oder vom un
verflixt is nix
sprach die hex
und zauberte fix
ihren tag
animaxima, bärentaz und mohrenkopf
es ist vollbracht
der wunderix tag gemacht.

Gute Tage, schlechte Tage
Tage ohne Frage
Frage ich den Tag was aus ihm wird?
Wird er mir sagen wo heute das Glück wohnt?
Wohnt es noch in mir oder ist es weggezogen?
Weggezogen von mir zu Dir?
Dir dem es genommen und wieder gewonnen.
Gewonnen nicht nur Du, auch ich, ein guter Tag, ein Glück.

Sibylle Berg und das Meitli

Posted: 18/11/2009 in gefühle
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Da wohnt nun also mein Liebster unter dem selben Dach wie die doch nicht ganz unbekannte Sibylle Berg. Er ein glühender Verehrer ihres Geschriebenen huldigt der Diva auch wie es sich gehört. Sie die des Lobes verwöhnte, exzentrische Dame lebt zuweilen wohl eher in ihrer eigenen, denn in der Welt der realen Menschen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Künstler, Schreiberlinge müssen wohl so sein, um das zu schaffen, welches sie vom Rest der Menschheit abhebt.

Nun die Diva ist dem Leben nun dann doch nicht so abgewandt, um nicht bemerkt zu haben, dass da bei ihrem Nachbarn eine neue Frau, einen nicht ganz unwichtigen Teil in seinem Leben eingenommen hat. Immerhin sie hat es bemerkt, das neue “Meitli”.

Da sitze ich also auf dem Balkon,nichts ahnend, während die Diva mit ihrem Liebsten auf dem Motorrad auf den Parkplatz braust. “Ist das Meitli bei Dir?” ruft sie von unten, an die Adresse meines Liebsten. Ja es ist da, das Meitli. Etwas konsterniert höre ich, als was sie mich tituliert und fühle mich weder direkt angesprochen noch kann ich mich mit dem “Meitli” identifizieren. Längst bin ich aus dem Alter des Meitlis heraus und kann so eine Titulierung höchstens als das wahrnehmen, was sie wohl sein soll. Eine herablassende Art eine andere Frau, die sie noch nicht mal gesehen, geschweige denn kennengelernt hat, auf eine Stufe mindestens unter ihr zu stellen.

Ich frage mich was das soll und hätte gerade von ihr etwas anderes erwartet, aber muss wohl erkennen, dass Diven das Gespür für andere Menschen verloren haben. Das Zentrum der Erde ist ihr Nabel und da sieht man nicht mehr allzu weit.

Gut ich habe ihr das nachgesehen, dafür ist sie ja Künstlerin, das ist o.k. die dürfen was andere nicht dürfen. Als sie mich dann aber nach ihrer Lesung im Kaufleuten, zu der sie mich und meinen Schatz eingeladen hatte, was ja wirklich nett war, da er auch grade noch Geburtstag hatte, mit den Worten ” das ist also deine Maus” begrüsste, da war es dann also doch des “Guten” zu viel. Hallo Frau Berg, wo leben sie! Haben sie bemerkt, dass es da sogar unter ihrem Dach, Menschen gibt, die zwar vielleicht nicht soo intellektuell sind wie sie, aber doch nicht ganz bekloppt sind, sogar auch wenn dies Frauen sind? Es gibt also in ihrer Umgebung, auch in der ganz normalen Welt von Zürich Menschen, Frauen, welche sie nicht kennen, die aber doch weder Meitlis noch Mäuschen sind. Nur weil sie zufällig eins auf dem Kasten haben und mit Worten gut umgehen können, heisst das noch lange nicht, dass ihnen dies das Recht gibt, sich über andere zu erheben und sie so zu titulieren, wie sie dies tun, beschämend.

Also Frau Berg, ich bin weder ein Meitli noch ein Mäuschen, auch wenn ich keine Bücher schreibe, keine Interviews gebe und auch nicht eine Dissidente aus einem kommunistischen Land bin. Ich bin eine Frau, wie sie und Millionen andere und möchte gerade von ihnen, auch als solche behandelt werden!

Wer weiss vielleicht haben sie ja doch noch einmal die Gelegenheit, mich, die neue Frau ihres Nachbarn kennenzulernen, um festzustellen, dass es auch neben ihnen noch ganz normale Frauen gibt, die nicht nur schön, sondern sogar auch noch intelligent sind. Ich freue mich darauf.

Trash Baby

Posted: 28/11/2009 in gesellschaft, jugendliche
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Dunkle Hinterhöfe in ehemaligen Industriegebieten, alte Fabrikgebäude mit Graffiti an den Wänden.
Es riecht nach Fisch und nach Shit. Wo ist nur dieser verdammte Eingang zu diesem Club!
Mein Trash Baby will unbedingt da hin. Da ist es anders, da sind die Leute anders, die Musik auch und sogar die Luft.
Endlich da ist eine Tür. Das muss es sein. Im Treppenhaus alles bemalt in Rot und Schwarz, Graffiti und tropfende Leitungen.
Das Trash Baby freut sich, es sieht so aus wie erwartet. Im 1. Stock Stimmen und Musik. Es tritt ein in seine Welt.
Rauchgeschwängerte Luft, am Boden ein Teppich mit klebriger Masse von Drinks, aufgeschlitzte Sofas auf denen seine Leute herumhängen.
Endlich wieder unter seinesgleichen. Hey mehr Worte braucht es nicht, alle schon stoned. Es geht nicht lange und das Trash Baby wird es auch sein.

Wir sind anders, nicht wie die Schickimickis gleich um die Ecke, die zwar auch in alten Schuppen ab tanzen,  die sich aber Trendclubs nennen. Wir benebeln uns zwar auch, aber nur weil wir nicht zu dieser scheiss Konsumgesellschaft gehören wollen und es ohne uns zuzudröhnen nicht aushalten. Weil wir sonst anfangen alles kurz und klein zu schlagen und nicht mehr in die Schule gehen. Null Bock bringt eh alles nichts. Das Trash Baby würde sich gerne einer Aktivistengruppe anschliessen, subversiv müsste sie sein unbedingt. Aber es findet keine. Gut wenn schon keine Revolution, dann halt zudröhnen. Das Trash Baby schwebt bereits auf einer Wolke und träumt von einer neuen Welt. Schluss mit dieser Langeweile, diesem überschaubaren, verplanten Leben! Alles dreht sich, das Trash Baby ist in seiner Welt, hebt ab und mit ihm der ganze Raum.

Irgendwann wird es hell draussen und das Trash Baby kehrt langsam zurück auf den Boden. Es ist ihm übel. Rund um es herum seine Leute, so weiss wie der Hase der dort in der Ecke sitzt. Es schleppt sich nach draussen an die Luft, die ihm sofort den Magen umdreht. Kotzend und hustend schleicht es die Strasse entlang zum Nachtbus, der das Trash Baby wieder zurück in diese langweilige, spiessige Welt bringt. Adios Trash Baby bis zur nächsten Null-Bock Revolution.

Es geht etwas neues um in der Schweiz, welches vielleicht doch nicht so neu ist, sondern einfach im Dunkeln, an Orten an denen es nicht so sichtbar war bisher sein Unwesen trieb. Es ist der Eidenbenz der wieder herumgeistert, den wir vertreiben müssen, um nicht in seine Knechtschaft zu gelangen. Der Eidenbenz, erfunden von Charles Lewinsky für einen satirischen Roman, verkörpert alles das was ich NICHT mit der Schweiz verbinden möchte, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Sturheit. Der Artikel von Charles Lewinsky im Tagi nach der Abstimmung über das Minarett-Verbot beschreibt diesen Geist, als Musterbild eines Politikers, der mit dem Appell an dumpfe Vorurteile Karriere macht. Dieser Geist geht an vielen Orten ein und aus vorzugsweise an Orten, wo Menschen leben, die selten in Kontakt mit dem “Fremden” kommen, da sie hinter den sieben Bergen leben und einen eigenen Blick auf die Welt hinter den Bergen entwickelt haben, der vermutlich weit weg von der modernen Welt und unserer alltäglichen Realität liegt. Sie die Urschweizer wissen noch was ein echter Schweizer ist und was es zu verteidigen gilt. Sie sind es dann auch, die besonders stolz sind wenn unsere Sportler (wie etwa bei der U17) mit Mannschaften siegen, die fast ausschliesslich aus Schweizern besteht, die ursprünglich aus anderen Ländern kommen die nicht einmal zu Europa gehören. Da heisst es dann UNSERE Schweizer haben gesiegt und man ist mächtig stolz. Aber inzwischen sind es nicht nur die hinter den sieben Bergen, die ihre Helebarden wieder einsatzbereit gemacht haben, sondern auch im aufgeklärten Zürich, begegnet man immer mehr solchen Menschen, die die “wahren Werte” der Schweiz verteidigen wollen, die dann auch gleich selber bestimmen, wie denn die “wahren Werte” für den einzelnen Bürger auszusehen haben. Demokratisch haben wir abgestimmt, aber ein einig Volk von Schweizern sind wir schon lange nicht mehr und der Graben zwischen denen die Freiheit rufen und denen die Freiheit leben klafft weit auseinander. Ich gehöre zu denen, die Freiheit leben möchten und diese auch allen anderen zugestehen, egal welcher Rasse oder Religion. Bisher hatte ich das Gefühl, dass ich in der Schweiz nicht dafür kämpfen muss, weil wir diese Freiheit einfach haben, nun ist mir klar, dass sich dies auch ändern könnte und zwar schneller als ich mir vielleicht vorstellen kann. Noch glaube ich an eine liberale Schweiz und versuche optimistisch zu bleiben…. bis zu den nächsten Wahlen.

Hier der Link zum lesenswerten Artikel von Charles Lewinsky.

VERSUNKEN

Posted: 06/12/2009 in gefühle, poesie
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ich atme ein, ich atme aus
ich bin bei mir, ich steh neben mir
ich bin versunken, in mir ertrunken
ich schau um mich, da bin ich
ich hör mein herz schlagen, ich höre es rufen
ich suche mich in der tiefe
ich spüre mich und bin in sicherheit bei mir
ich habe keine angst, ich lass mich verletzen
ich suche meinen weg und geh mitten durch auch wenn es riskant ist
ich fürchte mich nicht zu stürzen
ich falle, ich falle in mich

Die Sache mit den Herzen

Posted: 13/12/2009 in musik
Schlagworte: ,



Das Magazin des Tagi hat immer wieder gute Artikel und ganz besonders gefallen mir die unter “Glücklich werden“.
Auch dieses Heft hat wieder unter dieser Rubrik etwas sehr passendes gebracht, das doch wirklich wunderbar in unsere Weihnachtszeit passt. Für alle die mit der Abstimmung gegen den Bau der Minarette noch immer Mühe haben und auch für alle jene, die eigentlich Nein sagen wollten und jetzt plötzlich zu denen gehören, zu denen sie eigentlich nicht gehören wollten, für sie gibt es hier ein Mittel zur Wiedergutmachung.

Weihnachten, wo in Ost und West Weihnachtsbäume aufgestellt werden (was eh ein heidnisches Symbol ist) und damit die Geburt Christis gefeiert wird, egal ob dies nun zur eigenen Religion gehört oder nicht. Ob Christ, Buddhist, Moslem oder gar Atheist, der Baum wird aufgestellt und geschmückt aus den verschiedensten Gründen, aber bestimmt am wenigsten aus dem des Glaubens.

Also freuen wir uns an den verschiedensten Symbolen auf dieser Welt, die alles andere als ein Machtsymbol oder gar eine Provokation sein wollen, sondern einfach Wahrzeichen sind für was auch immer. Ich wünsche mir auf Weihnachten Vielfalt und euch auch.

Setzen Sie ein Minarett auf Ihren Christbaum

Wie meinen Sie das?
Sie haben schon richtig verstanden. Sie sollen oben auf Ihren Weihnachtsbaum drauf eine Minarettspitze setzen. Dort, wo sonst der alte Strohengel sitzt. Merkt die Grossmutter gar nicht. So bringen Sie ein wenig Politik in die Stube.

Ich hab aber Nein gestimmt.
Lügen Sie nicht. Nicht schon wieder, wie bei den Umfragen. Sie haben Ja gestimmt, geben Sies zu, und jetzt haben Sie ein schlechtes Gewissen, denn eigentlich wollten Sie ja nur ein kleines Zeichen setzen, Sie hätten viel lieber 47 Prozent Ja-Stimmen gehabt, nicht 57. Konnte ja keiner ahnen, dass gleich so viele nur ein Zeichen setzen wollen. Und dann hats Ihnen leid getan, dann sind Sie mächtig erschrocken über die vielen Schlagzeilen.

Wie kann ich das wieder gut machen?
Holen Sie eine leere WC-Papierrolle. Schneiden Sie dann einen Halbkreis aus der Küchenalufolie, dreissig Zentimeter Durchmesser, und falten Sie diesen zu einem spitzen Kegel. Den Kegel auf die Rolle setzen, festkleben, die Rolle selbst auch mit Alu umwickeln, sieht besser aus. Wenn Sie ein höheres Minarett wünschen, nehmen Sie mehrere Klorollen. Verspielte Gemüter können ganz oben noch einen Mandarinlischnitz auf einem Zahnstocher anbringen, als Halbmond. Stülpen Sie nun das ganze Ding über die Spitze Ihrer Tanne. Stille Nacht.

universe closed

Posted: 29/12/2009 in gefühle
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Schutz vor Freiheit

Posted: 31/12/2009 in gesellschaft, politik
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Nun ist also bald wieder ein Jahr vorbei und vieles ist auf dieser Erde passiert. Die Medien sind voll von Rückblicken es wäre also müssig, wenn ich hier auch noch etwas in der Art schreiben würde.
Ich möchte nur einen Punkt etwas ins Licht rücken, der mir in jedem Bereich meines Lebens wichtig ist, die Freiheit.

Immer mal wieder habe ich darüber geschrieben, über meine persönliche Freiheit, über Glaubensfreiheit, über die Freiheit in der Schweiz, es zieht sich wie ein roter Faden durch meine Gedanken, die ich hier mit-teile.

Ich bin in meinen Grundgedanken ein positiver Mensch und habe absolut keine Angst vor der Zukunft, wie immer die auch aussehen mag. Was mir aber langsam doch zu denken gibt ist, dass man (Staat, Behörden, Polizei) durch ihre Sicherheitspolitik unsere persönliche Freiheit immer mehr beschneidet. Zu unserem Besten wohlgemerkt, wie sie sagen. Das Netz wird immer enger. Mit all den Sicherheitsmassnahmen, welche in den nächsten Jahren noch viel mehr verstärkt werden, sind wir alle in der einen oder anderen Weise unter Überwachung.

Es wird uns spielerisch sogar so schmackhaft gemacht, dass wir uns freiwillig überwachen lassen. Ich selber kann ja auch an mir beobachten, wie dies schleichend in mein Leben einzieht. Da gibt es immer mehr Programme die man auf das Handy/iphone laden kann mit dem man per GPS geortet werden kann, ja man gibt es sogar selber an und teilt all seinen Freunden mit, wo man sich gerade befindet. Wer glaubt, dass dies nur die Freunde sehen und interessiert ist blauäugig. Solange wir nicht “unter Verdacht” geraten, mag dies ja harmlos sein, aber wehe wir entsprechen auch in nur einem Punkt nicht mehr dem Sicherheitsraster welcher uns als “harmlos” einstuft, da können wir sicher sein, dass es ein leichtes ist jeden unserer Schritte zu beobachten und dass dann auch nur die Reise in ein Land, welches man als das “Reich des Bösen” einstuft genügt um genauer unter die Lupe genommen zu werden.

Ich empfehle jedem, der sich für dieses Thema interessiert diesen Artikel aus dem Tagi zu lesen: Wenn dünne Indizien reichen, um als Terrorist zu gelten, der schön aufzeigt, wie leicht man zum Terroristen gemacht werden kann.

Mein Entschluss für das neue Jahr, ich werde die Programme mit welchen ich selber veröffentliche, wo ich mich gerade befinde, löschen. Es soll ein kleines Statement sein, mehr nicht.

Ich wünsche uns allen ein neues Jahr mit mehr Toleranz!

Eins ist sicher, das nächste Jahrzehnt wird eine sehr aufregende Zeit sein. Ich werde später noch aus der Sicht der Pentanalogie etwas schreiben. Grosse Flexibilität wird auf allen Ebenen gefragt sein.

Freuen wir uns auf eine neue Zeit!

bruder

Posted: 03/01/2010 in gefühle
Schlagworte: ,

warum willst du nicht verstehen
verstehen um was es im leben geht
warum ist dein herz verschlossen und dein kopf verbohrt
deine augen zu und deine gefühle für andere tot
wütend war ich, doch jetzt nicht mehr
traurig jetzt und leer
noch einmal wollte ich dir verzeihen
hab geglaubt es könnte geschehen, dass wir uns verstehen
was wir doch eigentlich nie taten
doch jetzt hast du endgültig alles verraten
zwar bist du mein bruder noch, doch nicht im herz und nicht im geist
unsere wege sind vereist

Z wie Zeitsprung oder ZIGITROS

Posted: 10/01/2010 in musik
Schlagworte: ,

Wie die Zeit vergeht. Es kommt mir vor wie gestern, als mein Neffe noch ein kleiner, süsser Stünggel war und jetzt…
war ich schon an einem Konzert von ihm. Das Razzia im Seefeld war die richtige Kulisse für diesen Anlass, wie die Musik von ZIGITROS welche ich als eine Art von “Minimal” bezeichnen würde, hatte auch der Club keine unnötigen Schnörkel, sondern ist pur und einfach.

Der Saal war gerammelt voll, was in einer Stadt wie Zürich an einem Freitagabend nicht selbstverständlich ist, da es 100 andere Veranstaltungen gibt. Obwohl die Musik “Minimal” war hatte sie einen guten Rhythmus, sodass das Publikum voll mitging und eine wunderschöne lockere, freudvolle Stimmung herrschte.

So bin ich wirklich gerne Tante und ich freue mich auf viele weitere Konzerte von meinem “süssen” Neffen.

All-ein

Posted: 21/01/2010 in gefühle, Universum
Schlagworte: , , ,

plötzlich bin ich in einer anderen welt gelandet
gelandet ziemlich hart und mit schmerzen
schmerzen die nun mein leben diktieren
diktieren und mich zwingen zur ruhe
ruhe  für meinen körper und meinen geist
mein geist doch fliegt jetzt wieder in andere welten
welten öffnen sich mir die ich vergass für eine weile
weile die ich nun habe stiess sie wieder auf die tür
die tür zu mir zu meinem universum
universum im all-ein sein
all-ein sind wir und vereinen alles in uns
mein schmerz ist der schmerz aller
dein glück ist auch meins
meine liebe ist auch in dir
und deine angst gehört auch zu mir
wir sind all-ein, alle eins
und morgen ist deine freude auch wieder die meine
dafür danke ich dir, denn ich bin du und du bist ich
weil wir alle eins sind.

Yes We Can – Barack Obama

Posted: 22/01/2010 in politik
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Mindestens muss man den Amerikanern zu Gute halten, dass sie nie aufgeben und das Motto “Yes we can” ein positiver Aspekt ihrer Grundeinstellung ist. Die Umsetzung dieses Mottos schiesst allerdings zeitweise über das Ziel hinaus, wie wir beispielsweise in Afghanistan sehen. “Yes we can” heisst nicht die eigene Weltanschauung allen Ländern aufzuzwingen und den Oberpolizisten über das Erdenreich zu spielen. “Yes we can” sollte die amerikanische Regierung zuerst wieder im eigenen Land demonstrieren und nicht nur mit markigen Worten wie eben diesen.Herr Obama in sie wurde viel Hoffnung gesetzt, die sie wie man bereits schon sieht, nicht erfüllen können. Den Friedensnobelpreis haben sie bereits ohne etwas zu tun bekommen, also dann zeigen sie der Welt doch jetzt “Yes we can” anders als ihre Vorgänger, sodass die Welt sagen kann “Yes they do realy good”.

more about “Yes We Can – Barack Obama Music Video“, posted with vodpod

the known universe

Posted: 25/01/2010 in Universum
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Wahnsinn! Und da gibt es noch immer Leute die die Arroganz haben zu denken, dass wir die einzigen Kreaturen in diesem All sind.

the more loving one

Posted: 25/01/2010 in Universum
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Looking up at the stars, I know quite well
That, for all they care, I can go to hell,
But on earth indifference is the least
We have to dread from man or beast.

How should we like it were stars to burn
With a passion for us we could not return?
If equal affection cannot be,
Let the more loving one be me.

Admirer as I think I am
Of stars that do not give a damn,
I cannot, now I see them, say
I missed one terribly all day.

Were all stars to disappear or die,
I should learn to look at an empty sky
And feel its total dark sublime,
Though this might take me a little time.

– W.H. Auden

Schön und passt grad.

Da bin ich nun also doch auch schon eine Weile im Netz und bewege mich auf verschiedenen Plattformen. Von Chatrooms, MSN über Facebook zu Twitter zu meinem eigenen Blogg und den Bloggs von anderen  usw. waren es viele Stationen. Ich habe dabei einiges erfahren, Interessantes und auch weniger Interessantes, Freundlichkeiten und Frechheiten, Anmache und eindeutig zweideutige Angebote, Kritik und Lob, Witziges und Spannendes. Ich habe sogar neue Freunde gefunden und Menschen die mir im Netz folgen. Aus den virtuellen Freunden wurden teilweise reale Freunde oder es entstanden sogar Beziehungen daraus. Eine Welt also in der das Virtuelle und Reale sich vermischt. Was gestern noch virtuell war kann plötzlich real werden und manchmal ist das Virtuelle dann doch spannender als das Reale. Eine schnelllebige Welt in der deine Freunde mit einem Klick nicht mehr deine Freunde sind, deine Followers dich entfollowen, wenn du ihnen zu langweilig bist und du sofort vom Bloggroll entfernt wirst, auf dem du vielleicht nur warst weil man von dir etwas erhoffte und nicht etwa weil man deinen Blogg gut fand. Diese Welt des Worldwideweb ist eine zweite Welt in unserer realen Welt, die in vielen Dingen gar nicht so anders ist. Auch das soziale Verhalten überschneidet sich immer mehr. Nicht nur virtuell auch im wahren Leben stehen uns so viele Möglichkeiten offen, dass wir uns manchmal nicht mehr entscheiden können. Die Dinge erweitern sich ins unendliche, da ist es nicht einfach bei einer Sache zu bleiben. Das Internet verändert alles in hoher Geschwindigkeit und es verändert auch uns und unser soziales Verhalten. Millionenfach stellen Menschen sich im Internet dar, zeigen Fotos von sich, schreiben Bloggartikel, sie wollen eine Stimme in diesem weiten Netz sein und da nehm ich mich nicht aus. Da gibt es Promis mit mehr als 30’000 Followers auf Twitter die zu “Ruhm” gelangen mit Sprüchen, die sie am Laufmeter produzieren. Menschen mit xtausend Freunden auf Facebook, die sie grössten Teils nicht mal kennen und Blogger die so viele Artikel publizieren, die niemand lesen kann. Ich frag mich dann, ob diese Menschen überhaupt noch Zeit haben für ein normales soziales Leben oder ob sie ständig vor der Kiste hocken.

Ich bin jedenfalls immer froh, wenn ich den Deckel meines Laptops schliesse, dass ich in meine kleine reale Welt zurück kehren kann, in der ich fühlen, berühren, küssen und lieben kann. In der es Menschen gibt die mir schon seit vielen Jahren folgen und eine Handvoll Freunde, die real für mich da sind und mich in die Arme nehmen und ein Mensch der an meiner Seite ist, mich liebt und mit mir durch Dick und Dünn geht. Diese kleine Welt ist durch nichts zu ersetzen auch nicht durch das grösste Netz dieser Erde.

coca cola for ever

Posted: 30/01/2010 in Leben
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Es ist zwar nicht mein Lieblingsgetränk, aber auch meine Teenagerzeit wäre nur halb so schön gewesen ohne Coca Cola. Es ist eine wunderbare Geschichte über Erfolg, die auch noch heute seine Gültigkeit hat. Always Coca Cola.

rethink

Posted: 02/02/2010 in Kreativität
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An dieses College würde ich gerne gehen… Super gemachtes Video, das die Kreativität dieses Colleges schon mal etwas erahnen lässt. Es ist eine wahre Freude nur schon beim Anschauen. Tja wenn ich ein paar Jahre jünger wäre….

traurig

Posted: 06/02/2010 in gefühle
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wenn ich traurig bin

wenn ich traurig bin ob dieser welt, dem hunger und dem leid
dann geb ich etwas, was doch nur ist wie ein tropfen ins meer.

wenn ich traurig bin ob dem unrecht das dem tibetischen volk geschieht
dann bin ich glücklich, dass ich wenigstens helfen konnte, nur einem von ihnen.

wenn ich traurig bin ob der gewallt besonders auch an frauen, dann bin ich hilflos und möchte schreien.

wenn ich traurig bin über die versklavung all der tiere, dann werde ich wieder zur vegetarierin.

wenn ich traurig bin über all diesen rassismus auch in der schweiz, dann bin ich froh freunde aus aller welt zu haben.

wenn ich traurig bin weil meine mutter und mein vater nicht mehr auf dieser erde weilen, dann tröstet es mich, dass ihre Seelen ewig sind.

wenn ich traurig bin dass mein bruder und ich auf zwei verschiedenen sternen leben, dann muss ich ihn loslassen.

wenn ich traurig bin über verflossene liebschaften, dann bin ich glücklich über all die wundervollen zeiten die ich erlebt habe.

wenn ich traurig bin über menschen die mich verletzt haben, dann bin ich mir bewusst, dass auch ich das gleiche tat.

wenn ich traurig bin, weil mein nerv mir schmerzen bereitet und mich zur ruhe zwingt, dann weiss ich dass mir dies etwas sagen will.

wenn ich traurig bin über all diese dinge, dann bin ich glücklich, weil es menschen gibt die mich lieben.

wenn ich traurig bin, weiss ich, dass mich jemand in den arm nimmt voller liebe und ich bin dankbar für alles was mir geschenkt wird.

wenn ich traurig bin, bin ich froh, dass ich echt bin und es wage meine gefühle auch hier zu zeigen.

wenn ich traurig bin, bin ich auch ich und freue mich darüber.

fragen

Posted: 12/02/2010 in ich, Leben
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still gestellt
gestellt auf mich mit all den fragen
fragen die ich nun höre, weil  ruhe ist um mich
wo haben sie sich vorher versteckt, wo waren sie vergraben?
meine fragen.

Weil ich eine wundervolle Freundin habe, die wundervolle Ideen hat, hat sie mir ein wundervolles Büchlein geschenkt – ein Fragebüchlein, ein Fragebüchlein über mich.

In diesem Büchlein stehen fragen über was jetzt gerade ist, wie etwa “welches ist ihr Lieblingsspielzeug” (was ja ganz interessant sein kann) oder aber auch über das was im letzten Jahr war, wie etwa “der beste Sex” oder aber auch Fragen wie, ” welches ist ihre Einschlafposition” usw. Also in diesem Büchlein hat man lauter Fragen, zu jedem Thema, welche sehr persönlich sind zu beantworten und am Schluss ist es so in etwa ein kleiner Reiseführer über Dich, den Du ja nie, aber auch wirklich nie aus Deinen Händen geben solltest. Vor allem solltest Du darauf schauen, dass Dein zukünftiger- oder auch jetzige Liebste es nie zu sehen bekommt, warum brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Be different

Posted: 19/02/2010 in Leben
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herz-voll

Posted: 26/02/2010 in musik
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Schön gemacht und es lässt mein Herz hüpfen.

bitte lächeln

Posted: 26/02/2010 in glück, humor, psyche
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Dieser Kurzfilm ist so herrlich! Eigentlich sagt er alles darüber, was es ausmacht, wenn eine Person lächelt oder nicht, sodass ich nichts mehr sagen muss, ausser vielleicht VIEL SPASS!

Warum heute ein guter Tag ist

Posted: 03/03/2010 in glück, ich
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Weil die Sonne scheint
Weil heute Mittwoch ist
Weil ich erfrischt aufgestanden bin
Weil die ersten Menschen die mir heute Morgen begegnet sind, zu meinen Liebsten gehören
Weil es noch eine Kapsel meines lieblings Cafés Creme de marrons hatte
Weil es mir langsam besser geht
Weil mir auf Twitter  jetzt sogar eine Vizekoenigin folgt
Weil ich heute noch viel Zeit habe für dies und das
Weil die Physiotherapie mir heute wieder sehr gut tun wird
Weil ich es jetzt wieder schaffe ohne Begleitung in die Physio zu laufen
Weil ich auch heute wieder Post vom Universum bekommen werde
Weil ich so viel Raum habe
Weil im Kühlschrank ein Erdbeertörtchen auf mich wartet
Weil meine beste Freundin auch heute an mich denkt
Weil ich Lust habe hier zu schreiben
Weil meine Haare gewachsen sind
Weil nebst dem Erdbeertörtchen auch noch ein Mohrenkopf auf mich wartet
Weil ich in der Welt  des www wieder viele interessante Dinge entdecken werde
Weil ich wieder weiss, wie es ist, wenn der Körper einigermassen fähig ist, das zu tun was ich möchte
Weil ich weiss, dass ich mit meinem Fuss, der noch nicht ganz tut was er tun sollte, geduldig sein muss
Weil ich umsorgt bin
Weil ich weiss, dass ich heute ein feines Nachtessen bekommen werde
Weil ich geliebt bin
Weil ich in die Arme genommen werde
Weil ich am Abend auf meinem Kuschelsofa einen schönen Film anschauen werde
Weil ich bis spät in die Nacht in meinem Buch lesen kann
Weil ich nicht alleine einschlafen werde
Weil ich glücklich bin

Sind wir wirklich noch nicht weiter? Es haben sich nur die Waffen und die Strategien geändert,wie es aussieht, was diese Animation von Amnesty International deutlich zeigt.

Immer wieder mal gab es Zeiten, in denen ich wirklich an den Frieden glaubte, an die Möglichkeit zumindest, dass grosse Teile dieser Erde ohne Kriege sein würden. Es waren kurze Zeiten in denen es Hoffnung gab, die immer wieder schnell zerschlagen wurde.

Ich glaube nicht mehr daran, dass die Weltpolitik etwas zum Guten wenden kann, zu viele verschiedene Interessen stehen für einzelne Staaten und Politiker auf dem Spiel und somit spielen sie alle dieses Spiel mit.

Wenn überhaupt noch etwas verändert werden kann, dann nur durch uns, durch jeden einzelnen von uns.

Und jetzt fragt ihr wie?

Natürlich wäre es schön,  wenn ich die perfekte Lösung dafür hätte. Aber die hab ich natürlich nicht. Ich weiss nur eins, Friede beginnt bei jedem einzelnen.

Ich kann ja nur über mich selber sagen wie es ist, wenn ich im Frieden bin, im Frieden mit mir. Dann bin ich meist auch im Frieden mit den anderen. Wenn ich innerlich zufrieden bin, dann kann mich niemand so schnell aufregen oder frustrieren, dann verzeihe ich schneller und sinne nicht nach Rache.

Ich habe oft Frieden verweigert, mit mir und auch mit anderen. Ich habe sogar Frieden verhindert und auch Krieg verursacht. Ich kämpfte gegen mich und manchmal auch gegen andere. Ich war dumm! Kriege sind dumm.

Etwas klüger bin ich inzwischen geworden, auch wenn es mir natürlich nicht immer gelingt friedlich zu sein, so bin ich jetzt mindestens achtsamer, mit mir und den anderen. Und ich versuche nicht gegen etwas zu kämpfen, sondern eher mich für etwas einzusetzen.

Schaffe ich Frieden in mir, so schaffe ich auch Frieden in Dir, denn Du bist ein Teil von mir. Wenn man diese Wahrheit versteht, fällt es etwas leichter friedlich zu sein.

MAKE LOVE NOT WAR :-)

“Mein persönlicher Einsatz in einer zunehmend auf Krieg ausgerichteten Welt wird der Einsatz für Frieden auf Basis von Gerechtigkeit sein.”

Dieser Satz von einer Persönlichkeit, die vor einer Weile in der Deutschen Presse mit Dreck beworfen wurde, hat mich direkt angesprungen.

All die Zeit die ich zuhause verbringen musste, in der ich Zeit hatte, Zeit zum nachdenken und Zeit mich wieder mit den Dingen zu befassen, die mir wirklich wichtig sind, haben in mir wieder all die Kräfte geweckt, welche mich mobilisieren,

zu Fragen, zu Hinterfragen, zu Forschen, verstehen zu wollen, meinen Gefühlen zu vertrauen, Gerechtigkeit  und Freiheit weiterhin zu vertreten und mich dafür einzusetzen, soweit dies in meinen Möglichkeiten liegt und nicht alles einfach hinzunehmen, was uns vorgesetzt wird, sondern selber zu denken.

Selber zu denken, kann Probleme verursachen, da man oft nicht dem Main Stream entspricht und widersprechen muss. Es kann sein, dass man sich unbeliebt macht am Arbeitsplatz, da dort zwar ständig selbständiges Denken verlangt wird, wenn man es dann aber wirklich tut, meist keine grosse Begeisterung gezeigt wird. Selber zu denken bedeutet Arbeit, weil man das, was einem vorgekaut wird nicht schlucken kann, sondern alles selber schön zerlegen muss, damit man weiss, was man da zu sich nimmt. Selber zu denken kann gefährlich sein, falls die Gedanken nicht unserer Gesellschaft entsprechen und ich nicht gewillt bin so zu denken, wie man es von allen erwartet.

Es wird nicht gewünscht, dass wir selber denken!

Wenn wir selber denken, sind wir nicht so leicht zu manipulieren und springen nicht gleich auf jeden neuen Trend auf, der uns vor die Nase gehalten wird, ohne erst zu fragen, wozu das gut sein soll, ausser natürlich, dass jemand Kohle damit machen will. Wenn wir selber denken, laufen wir nicht mehr mit im Strom der Schafe und werden dadurch unkontrollierbar. Wenn wir selber denken werden wir zum Feind, weil wir erkennen was Vorstösse von Parteien wie der SVP, die Kampagnen wie die der Anti-Minarett-Initiative hervorbringen, in Wahrheit bedeuten.

Wer selber denkt, übernimmt Verantwortung!

Selber denken bitte!


Ich weiss bestimmt haben die meisten den Artikel von Max Küng im Magazin Nr. 8 längst gelesen und für alle die es nicht taten ist dies hier die Chance es doch noch zu tun. Es ist einfach wundervoll geschrieben. Nicht dass ich hier werten möchte, was dumm ist und was nicht, wenn ihr den Artikel gelesen habt, wisst ihr was ich meine.

Für alle die nicht begreifen, was die gestrichelte Linie unter Magazin Nr. 8 bedeutet, hier der Link :-)

http://dasmagazin.ch/index.php/max-kung-50/

Vielleicht habt Ihr zwischen den Zeilen oder auch direkt lesen können, dass ich die letzten  fast 3 Monate sozusagen im Exil war. Ich wurde abrupt von meinem aktiven Leben abgeschnitten und in eine körperlich passive Verbannung geschickt. Praktisch von einem Tag auf den anderen, konnte und durfte ich mich so gut wie nicht mehr bewegen. Nur schon eine kleine Muskelanspannung im Gesäss, vermochte es, mir 1000 Volt durch den ganzen Körper zu jagen. Da versteht es sich von selbst, dass man nicht die geringste Lust verspürt auch nur den kleinen Zeh zu bewegen.

Die Diagnose Diskushernie (Bandscheibenvorfall) vermochte mir zuerst nicht die Tragweite, welche diese Diagnose für mich hatte und noch immer hat, vor Augen zu führen. Immer wieder Mal hatte ich von Bekannten gehört, welche diese Diagnose hatten, operiert wurden oder auch nicht und mindestens von aussen gesehen, schnell wieder ihr ganz normales Leben führten. Heute weiss ich, dass dies meist nicht so ist. Als ich aus der Röhre kam und mir der Arzt beim betrachten des MRI mit einer Stimme, welche ich sonst nur in Filmen bei Diagnose Krebs gehört hatte, sagte “tja tut mir leid, es ist also eine Diskushernie”, wusste ich noch nicht, warum er dies so formulierte, obwohl ich es auf Grund meiner Schmerzen hätte ahnen können.

Mit höllischen Schmerzen ausstrahlend in mein rechtes Bein und einer Jumbopackung  Schmerztabletten, wurde ich mit der Weisung mich flachzulegen und möglichst nicht mehr zu bewegen nachhause geschickt. Über mir hing das Damoklesschwert einer Operation, falls das Taubheitsgefühl und der Kräfteverlust im rechten Bein zunehmen würde. Für mich war klar, dass wenn immer möglich, ich von einer Operation absehen würde. Ich wollte nicht, dass man mir am Rückgrad herumbastelt und womöglich noch einen gesunden Nerv abklemmt. Wie mein Arzt selbst zugeben musste, gibt es noch immer zu viele Beispiele von schlecht geratenen Operationen.  Natürlich tendieren heute die meisten Ärzte zu einer schnellen Operation, was folgende Gründe hat: 1. wollen sie kein Risiko eingehen, dass der Nerv zu lange abgeklemmt wird und dadurch die Gefahr einer Lähmung entstehen könnte, 2. ist der Patient nach einer gut gelungenen Operation schneller wieder im normalen Zustand, sprich kann schneller wieder arbeiten und 3. ist es natürlich wie immer lukrativer zu operieren. Die Variante, welche mein Arzt und ich gewählt haben, ist sanfter, birgt ein vermeintlich etwas grösseres Risiko, muss dem Körper Zeit geben zur Heilung und dauert dadurch länger bis man wieder voll einsatzfähig (was für ein schreckliches Wort) ist.

Die nächsten 2 Wochen bestanden aus Schmerzen, welche von den normalen Schmerztabletten nicht mehr gedämpft werden konnten, aus Besuchen der Physiotherapeutin, die zum Glück noch eine Kraniosakraltherapie-Ausbildung hat, da es am Anfang unmöglich war, auch nur im Ansatz eine Physiotherapie zu machen und aus  äusserst schmerzvollen Arztbesuchen, die mich zwangen in ein Auto zu sitzen, was mein Zustand eigentlich nicht erlaubte.

In der 3. Woche machte mein Arzt den Test zur Erkennung der Kraft in meinen Beinen zum ersten Mal nicht mehr indem ich lag, sondern indem ich stand. Da sollte ich dann mit jedem Bein auf die Zehenspitzen stehen, worauf ich ihm erklärte, dass dies mit dem rechten Bein, bei dem der Nerv eben vom Bandscheibenvorfall eingeklemmt war, nicht ginge. Dies wollte er mir nicht glauben und kam mir zu Hilfe, indem er mich stützte. Als er mich los lies und mein Fuss einfach sofort herunterklappte musste er einsehen, dass es unmöglich war und erschrak. Es sei schlimmer als er gedacht hätte, meinte er dann und es wäre möglich, dass ich den Fuss nachschleifen müsste oder noch Schlimmeres, also sollten wir vielleicht doch noch operieren. Im ersten Moment war ich entsetzt, denn die Erfahrung, dass mein Fuss, wenn ich ihm das Kommando gebe auf die Zehenspitzen zu stehen einfach nicht reagiert, sich nicht vom Fleck rührt, auch wenn ich dies noch so sehr will, die war neu und machte mir Angst. Was, wenn plötzlich das Selbe mit dem ganzen Bein passierte, es war ja dieser eine Nerv, welcher eingeklemmt war? Mein Gefühl sagte mir jedoch, dass jetzt noch zu operieren, nicht viel bringen würde und ich auf meine eigenen Heilungskräfte hoffen sollte. Ich hatte ja noch Gefühl im Fuss und ich war mir sicher, dass die Kraft wieder zurückkommen würde, auch mit Hilfe meiner Physiotherapeutin, die meine Ansicht immer unterstützte.

Von da an war jedoch allen klar, dass dies kein kleiner Zwischenfall mit meiner Diskushernie war, sondern einer von der schweren Sorte. Mein Arzt erklärte mir, dass ich damit rechnen müsste längere Zeit zuhause zu bleiben und einfach nichts tun solle, aber auch wirklich nichts.

Nun ich habe die Weisungen meines Arztes befolgt und ausser meinen Hirnzellen und meinen Fingern, sehr wenig bewegt. Heute geht es mir zwar viel besser, ich kann mich wieder ziemlich normal bewegen, aber auf die Zehenspitzen stehen kann ich nach wie vor nicht, mein Fuss verweigert sich meinem Kommando in dieser Hinsicht und die volle Kraft ist noch nicht in mein Bein zurückgekehrt. Dies hat zur Konsequenz, dass ich noch nicht meine schöne, schnelle Gangart wie früher habe, sondern relativ langsam laufen muss und schon nach relativ kurzer Zeit anfange zu hinken, weil einerseits der Fuss anfängt zu schmerzen und andererseits das Bein einfach zu schwach ist. Sitzen kann ich momentan auf einer Parkbank oder ähnlichem auch noch nicht, ausser ich würde immer ein Kissen mitschleppen und da sitzen wie die Königin auf ihrem Thron, was ich auch nicht unbedingt möchte, obwohl ich sie bin…

Gut fertig mit Gejammer sehen wir uns die positiven Seiten dieser Erkrankung an. Vermutlich denkt ihr jetzt, was kann da schon positiv sein. Ja und es gibt sie, diese guten Seiten.

Was wohl das offensichtlichste bei den meisten Erkrankungen ist, man merkt auf einmal, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man gesund ist. Man erkennt, dass dieser Körper, in dem man wohnt ein Wunderwerk ist! Und man wird plötzlich ganz klein und erkennt, dass der eigene Wille zwar von grosser Wichtigkeit ist. aber dass es noch einen anderen Willen gibt, den wir Menschen nicht beeinflussen können.

In solchen Zeiten erkennst du auch glasklar, wer deine wahren Freunde sind. Wenn du nur kurz krank bist und nicht auf Hilfe angewiesen bis, merkst du es nicht, da bekommst du mal schnell ein paar SMS oder Mails, welche dich noch freuen und damit hat sichs. Leute die etwas länger krank sind und sogar noch Hilfe brauchen, sind meist nur lästig. Der Arbeitgeber ist nicht erfreut, weil er deine Arbeitskraft nicht mehr nutzen kann und sich etwas einfallen lassen muss. Die Arbeitskollegen wissen meist auch nicht so recht wie sie damit umgehen sollen und melden sich entweder überhaupt nicht und tun so als hätte es dich nie gegeben oder du merkst, dass es ihnen irgendwie peinlich ist zum hundertsten mal zu fragen wie es dir geht. Dass sie dich vielleicht mal besuchen könnten, wo du doch nur 10 Min. vom Arbeitsplatz entfernt wohnst und du weder die Schweinegrippe noch sonst eine ansteckende Krankheit hast, kommt ihnen nicht in den Sinn, da haben sie keine Zeit dafür oder keinen Bock drauf. Da gibt es dann auch noch die, welche am Arbeitsplatz gross herumposaunen, dass du halt hättest operieren müssen, damit du husch husch wieder deine Leistung hättest erbringen können statt 3 Monate auf der faulen Haut zu liegen und zu warten bis du wieder einsatzfähig bist. Jeder weiss ja, dass die Buschtrommel auch dann funktioniert, wenn man nicht am Arbeitsplatz ist und so weisst du genau, wer dir wohlgesinnt ist und wer nicht.

Ich hatte/habe das Glück einen wunderbaren Partner an meiner Seite zu haben, ohne den es nicht gegangen wäre, eine herzvolle Freundin die mich mit Besuchen, Telefonaten oder SMS erfreut hat und eine Schwester von der ich weiss, dass sie sofort für mich da wäre, wenn ich sie wirklich brauchen würde, 4 Freunde die mich besuchten um sich selber ein Bild davon zu machen wie es mir geht und eine Frau aus dem Kader meines Arbeitgebers die mich besuchte und sich in der Firma für mich einsetzte. Ich hatte Glück, ich bin nicht allein und wurde von diesen Menschen getragen.

Einer der ganz grossen Vorteile während der letzten 3 Monate war, Zeit. Für einige Menschen wäre es vermutlich nicht einfach Wochenlang in der Wohnung “eingesperrt” zu sein, mit einer stark eingeschränkten Mobilität und vielen Stunden mit sich alleine. Für mich war es eine Art Geschenk. Ich hatte endlich Zeit, so viel Zeit die ich uneingeschränkt nur für mich nutzen konnte. Ausser den Terminen bei der Physiotherapeutin und dem Arzt die mich an eine bestimmte Zeit banden, konnte ich die Zeit einfach vergessen. Da ich viel liegen musste hatte ich gar nicht die Möglichkeit etwas zu “tun” sondern musste mich mehr auf die geistigen und visuellen Dinge beschränken, was mir nicht sehr schwer viel. Endlich konnte ich stundenlang in meinem Geist oder im Web ungestört auf “Reisen” gehen. Und ich ent-deckte viel. Ich fand verschüttete Fähigkeiten von mir, Wünsche, Träume, Vorstellungen, Gewissheiten, Tatsachen und Ideen, die mich wie in einem Spiegel betrachten liessen und mir mich deutlich zeigten. Indem mein Körper ruhig wurde konnte mein Geist alles besser wahrnehmen. Ich wurde Geist. Die alten Weisheiten wie, in der Ruhe liegt die Kraft oder nur durch Stillstand und Ruhe kommst Du zu Erkenntnis, haben sich wieder bewahrheitet.

In den letzten fünf Jahren hatte ich wenig Still-Stand und Ruhe und viele neue Erfahrungen gemacht. Auch diese waren nötig für die Lebenserfahrung die ich heute habe, aber sie führten weg von meinem wahren Selbst, weil ich nie in der Ruhe war. Nun hat mich das Leben wieder zur Ruhe gezwungen und dafür bin ich dankbar.

ICH BIN WIEDER BEI MIR!

Hoffen können wir ja, obwohl es nicht einfach sein wird gegen die heutige Lobby, welche an einer Veränderung der Welt(herrschaft) kein Interesse hat, anzukommen. Aber ich glaube fest daran, je mehr Menschen sich dafür interessieren, was auf dieser Welt genau läuft, umso mehr Energie wird frei um etwas zu bewirken. Sicher lohnt es sich diesen Film anzusehen.

Zeit der Hex

Posted: 08/04/2010 in Hexeneinmaleins
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nacht kommt fix
die zeit der hex
gemunxelt im dunxeln
geküxelt, gesext
verhext

moments

Posted: 12/04/2010 in Film
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Kurze Momente können unser Leben schlagartig verändern und alles ist danach ganz anders.

Mir ist es schon passiert, dass ich vor dem Spiegel stand, mich ansah und plötzlich wusste, dass sich in meinem Leben bald alles verändern wird. Ein Moment nur und ich wusste es.

Eine Nachricht kann uns in einem kurzen Moment todunglücklich oder über alles glücklich machen.

Es gibt Momente in denen wir stehen bleiben und doch besser weitergehen würden.

Mein Motorradunfall wäre wohl weit schlimmer gewesen, wenn bei meinem Sturz der Fahrer hinter mir in dem Moment nicht aufgepasst hätte.

In dem Moment, als mein Ex-Mann bei einem schweren Motorradunfall seinen Körper verliess, sah er alle wichtigen Momente seines Lebens im Schnelldurchlauf ablaufen.

Im Moment als mein Schwiegervater starb, wurde es ganz kühl im Zimmer.

Im Moment als ich erfuhr, dass meine 4 jährige Cousine von einem Auto überfahren worden war, war ich selber noch ein Kind und wurde vor Schreck krank.

In dem Moment als mein Vater ins Spital musste, war ich ein frisch verliebter Teenager und begriff nicht, dass er vermutlich nie mehr nachhause kommen würde.

Es war der falsche Moment, als ich vom Krankenbett meiner Mutter nachhause ging. 3 Stunden später war sie tot.

Es war vielleicht aber auch der richtige Moment, als ich entschied nachhause zu gehen, denn sie wollte es so.

In den Momenten, in denen wir an unsere Lieben denken, sind sie  bei uns.

Momente der Liebe vergessen wir lange nicht und sie tragen uns in den Zeiten in denen wir denken, dass wir ohne Liebe sind.

Liebe ist nicht etwas momentanes, Liebe ist immer.

Es würde ja jede Woche Geschichten aus dem Milieu zu erzählen geben, aber ich erzähle nur gerade diese, welche mir selber oder Freunden von mir passieren.

Heute nun ist also mal wieder so eine passiert. Ein Freund von mir läuft durch die Unterführung der Langstrasse im Kreis 4 in Zürich, da spricht ihn ein Typ auf französisch an, gibt ihm die Hand und fragt ihn ob er französisch spreche. Er verneint und will weiter gehen, doch der andere will ihn nicht gehen lassen. Da reisst der Freund sich los und läuft weiter. Der andere flucht und spuckt den Freund von hinten an. Dieser dreht sich nicht gerade freundlich um und geht auf den Typen zu, da zieht der ein langes Messer aus der Tasche…. In solchen Momenten ist es wohl das Beste seine Füsse unter die Arme zu nehmen und loszurennen. Genau das tat der Freund von mir auch.

Tja die Langstrasse ist auch am hellichten Tag nicht ganz ungefährlich.

Ein anderer Vorfall ereignete sich vor nicht langer Zeit spät Nachts ebenfalls in der Umgebung der Langstrasse. Ein schwarzer Geländewagen mit getönten Scheiben und einem ausländischen Kennzeichen, fährt die Langstrasse hinunter und muss bei der Rotlichtampel anhalten. Eine Frau mit einem schon etwas erhöhten Alkoholpegel, welche auf dem Trottoir mit einem Mann läuft, findet das Auto wohl toll und will es sich etwas genauer ansehen. Sie stützt sich vorne auf die Kühlerhaube und versucht durch das Fenster zu schauen. Da steht der Fahrer dieses schwarzen Wagens kurz aufs Gas und schiebt die Frau sozusagen auf das vor ihm stehende Auto in der Kolonne, bremst dann abrupt, lässt die Windschutzscheibe herunter und zielt mit einer Pistole auf die Frau. Die Frau stürzt entsetzt aufs Trottoir und auch die Passanten bleiben perplex stehen. Die Ampel wechselt weiter vorne auf Grün und der Wagen fährt mit quietschenden Reifen ab.

Nun ich lebe schon eine ganze Weile in diesem Viertel und es war sicher noch nie besonders ruhig hier zu leben, aber “die Gangart” ist eindeutig härter geworden in letzter Zeit.

Die Polizei ist zwar gut sichtbar an allen Ecken stationiert, aber das scheint auch nicht viel zu helfen.

Von Freitag- bis Sonntagabend pilgern Horden von Menschen die Langstrasse hinauf und hinunter und obwohl man die Polizeisirenen ständig hört, scheint alles doch noch nicht sooo schlimm zu sein. Jedenfalls sieht es von aussen noch nicht so schlimm aus, obwohl nun auch hier das Strassenbild ziemlich anders aussieht, als noch vor ein paar Monaten. Jetzt stehen die blutjungen rumänischen/bulgarischen Nutten bereits am frühen Nachmittag auf der Strasse und gehen mit einer ziemlich “agressiven” Art auf die männlichen Passanten los. Die Rumänen scheinen jetzt dick im Geschäft zu sein, was die Lage sicherlich nicht unbedingt angenehmer macht.

Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt darauf, wie es sein wird, wenn dann mal das ganze Gebiet der SBB mit der neuen Europaallee, all den neuen Bauten und neuen Mietern, an die Langstrasse angrenzt. Wer weiss, vielleicht greift die Polizei dann plötzlich viel härter durch und man versucht das Rotlichtmilieu zu verdrängen, damit die Mietpreise ja nicht sinken.

In ein paar Jahren werden wir wissen, ob das Milieu an der Langstrasse noch das gleiche ist wie heute.

.

Hexe im 3. Lehrjahr

Posted: 11/05/2010 in Hexeneinmaleins, zwischenwelten
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Krötix, Rattenschwanz und Wind
flux brecht die Wolken entzwix
Hagelix und Blitz is nix
Hexes Auto is frisch gewixt
Fort fort von Hexes Ort
Fluchix wird sonst hören Himmelsohr!

 

(Ich glaube ich muss noch etwas üben, es hat schon angefangen…)

ACHTUNG: Alle die Cat Stevens verurteilen weil er zum Islam übergetreten ist, können diese Seite gleich überspringen! Allen anderen wünsche ich einen wunderschönen Morgen.

Verführt

Posted: 25/05/2010 in sinne
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verführt immer und immer wieder
gelockt, im goldenen mäntelchen
rundungen sich verbergen
verbergen deine süsse, deinen duft
ich kann nicht widerstehn
enthüllt und schon geknackt ist deine schale
ohne widerstand gibst preis du deine weiche mitte
paradies für meine sinne, meine lust

Wie gut, dass ich in einer Stadt, in einem Kreis wohne, in dem nebst vielem anderem, auch Bombay gleich um die Ecke liegt. Eine Bar, Menschen und eine Musiktruhe nach meinem Geschmack. Wenn dann auch noch mein Neffe Alban mit Zigitros den Raum mit Musik füllt, dann bin ich zuhause.

Fallen

Posted: 08/06/2010 in musik
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Mit diesem Song falle ich tief
tief in mich ohne Angst
Angst aufzuschlagen, aufzuwachen
und woanders zu sein als bei mir.

I’m waiting there for you

Posted: 09/06/2010 in gefühle
Schlagworte: , , ,

Ich warte dort auf Dich
Dort wo es keine Schuld, keinen Schmerz gibt
Dort wo Liebe wächst
Dort wo Schmetterlinge fliegen
Dort wo Herzen lieben, wie sie lieben
Dort wo auch der Regen glücklich macht
Dort wo die Sterne leuchten
Dort wo ich schreie vor Freude
Dort wo ich lache beim Liebe machen
Dort wo es keine Grenzen gibt
Dort wo mein Zuhause liegt
Dort wo ich sein kann wie ich bin
Dort wo der Garten meiner Lust ist
Dort wo auch du sein willst
Dort wo alle glücklich sind

Wer ab und zu auf diesem Blog liest, hat sicher schon bemerkt, dass für mich das Thema Freiheit sehr zentral ist. Freiheit grundsätzlich im Leben, aber die Freiheit in Beziehungen im Besonderen. Vor kurzem ist wieder einmal ein Artikel im Tagi erschienen, der mich bewog darüber nachzudenken und diese Gedanken hier mit euch zu teilen.

Monogamie ist vergebene Liebesmüh, der Titel dieses Artikels zeigt, dass Monogamie nichts mit Liebe zu tun hat. Liebe kann man nicht bemühen, man kann sie nur verschenken, sobald sie zur Mühe wird, ist sie bereits verschwunden. Monogamie entstand erst, wie in diesem Artikel schön beschrieben, als mehr Menschen anfingen eigenen Besitz zu haben, da ging man dazu über auch die Liebe besitzen zu wollen, sich absichern zu wollen mit dem Glauben, dass man die Liebe mit Regeln zwingen könne für immer bei einem zu bleiben. Die Lieb lässt sich aber nicht zwingen, wie wir alle wissen und sobald wir sie zwinge wollen löst sie sich in Luft auf. Liebesgefühle sind flüchtig und verströmen sich dort wo sie es wollen, dagegen können wir nichts machen. Auch die Monogamie konnte das nicht verändern, sie hat nur sehr viel Leid über die Gefühlswelt der Menschen gebracht. Sie hat sie gezwungen zu etwas, wofür sie nicht gemacht sind.
Nur einen einzigen Menschen, wo möglich bis ans Lebensende, zu lieben, liegt schlicht nicht in unserer Natur. Ich spreche hier also nicht von Trieben welchen man einfach ungezügelt seinen Lauf lassen sollte, sondern ich spreche von der freien Liebe. Wie die Bonobos frei herumzuvögeln kann nicht das Ziel sein, immerhin haben wir uns ja doch etwas weiter als dieselben entwickelt. Irgendwie sind wir aber in unserer Entwicklung der Herzen steckengeblieben. Wir ließen uns begrenzen von Konventionen des Staates und auch von solchen, die wir uns selber auferlegt haben, wohl mit dem widersinnigen  Glauben, so alles im Griff zu haben.

Wir dürfen zwar mehreren Menschen unsere Liebe schenken, aber nur mit einem Menschen diese Liebe auch körperlich teilen. Entspricht dies einer Logik und vor allem entspricht dies uns? Ich glaube kaum. Es wäre an der Zeit, dass wir in unserer Entwicklung einen weiteren Schritt machen würden. Die letzten Jahrzehnte haben es deutlich gezeigt, dass es so nicht mehr funktioniert. Wir Frauen haben uns, mindestens in vielen Ländern der Welt, befreit und wollen die Liebe genau so leben, wie wir es uns wünschen. Dazu gehört Mut, Selbstbestimmung und Persönlichkeit. Ich bin der Überzeugung, dass vor allem wir Frauen viel dazu beitragen könnten eine neue Liebeskultur zu schaffen, die nicht nur uns, sondern auch die Männer um einiges glücklicher machen würde.

Ich glaube nach wie vor an die Liebe, aber nicht an eine die von Regeln bestimmt ist, sondern an eine die tief aus dem Herzen kommt und diese Art von Liebe braucht keine auferlegten Regeln, diese Liebe ist frei.

Schlaflos

Posted: 04/08/2010 in ich
Schlagworte:

Stille

Doch nicht in mir

Schlaflos

Doch nicht ruhelos

Träumend

Doch wach

Alleine heut Nacht

Doch nicht einsam

Liebend

Doch frei

Frei

Doch verbunden

Geliebt

Doch nicht angebunden

Müde

Doch glücklich

Die Wissenschaft sowie die Pharmaindustrie stehen auch in der Schweiz in sehr hoher Gunst. Schon immer gehörte ich nicht zu den Personen, die einfach alles schlucken was ihnen vorgesetzt wird, sei dies seitens der Schule, des Staates, der Politik oder auch der Wissenschaft. Die Macht, welche von solchen “Einrichtungen” ausgeht ist und war mir schon immer suspekt. Da werden Dinge beschlossen und uns aufgezwungen, die wir so vermutlich nie wollten und wir haben scheinbar keine Wahl, jedenfalls nur eine sehr geringe. Und das schlimmste ist, wir merken es noch nicht einmal, denn alles wird schön verpackt und uns als “Geschenk mit bunter Schleife” zu unserem Wohl und Besten angeboten. Der Teufel, wenn es ihn denn gäbe, in seinem schönsten Gewand!

Schon bei der Schweinegrippehysterie habe ich hier meinen Unmut darüber geäussert und jetzt mute ich denjenigen von euch, die Willens sind, sich etwas Zeit für Dinge zu nehmen, die weder schön noch besonders beliebt sind  ein Video zu, welches nicht gerade kurz ist und euch nicht mehr als vielleicht etwas mehr “Einsicht” bringt. Der nächste Virus kommt bestimmt!

Ich liebe Sex, ich liebe die Männer und ich bin offen für so Einiges auf dieser Welt. Was mich aber schon immer wütend und traurig zugleich gemacht hat ist, wenn Frauen erniedrigt werden, wenn sie in etwas hinein gezwungen werden, das in den Köpfen der Männer den Ursprung hat und von ihnen auch verlangt und durchgesetzt wird. Egal ob dies nun Handlungen sind die mit Sex zu tun haben oder nicht. Women is the Nigger of the World hatte John Lennon schon vor einigen Jahren treffend erkannt. Ich höre schon den Aufschrei der Männer “Wieder so eine frustrierte Emanze” oder so ähnlich. Glaubt mir, ich bin alles andere als frustriert, weder sexuell noch sonst irgendwie. Ich bin bei allem für Selbstbestimmung und jede Frau soll selber bestimmen wie und was ihr gefällt, das ist absolut richtig. Aber das was im Sexgewerbe, sei dies nun auf dem Strich oder im Pornobusiness läuft, hat mit Selbstbestimmung der Frauen nichts aber auch wirklich gar nichts zu tun. Da wird bestimmt, meist von Männern und auch reichlich abgesahnt von denselben. Ich glaube diese Klarheit sollte inzwischen auch in die entlegensten Ecken der Welt vorgedrungen sein. Was immer härtere Pornos, bei denen natürlich wie immer die Frauen mehr und mehr gedemütigt , misshandelt und verletzt werden für Auswirkungen für die immer jünger werdenden Konsumenten haben, zeigt unter anderem der Artikel “Pornos: Salonfähige Brutalität” welcher im Tagi erschienen ist deutlich auf.

Mir fällt einfach immer mehr auf, dass sich die meisten Menschen nicht mehr kümmern, sondern alles als gegeben hinnehmen oder einfach keinen Bock auf “Probleme” haben. Man will in seiner kuscheligen Funwelt nicht gestört werden und konsumieren ohne zu denken. Man ist schockiert, wenn man in den Medien von brutalen Handlungen von Kindern, gegen andere Kinder die immer mehr auch sexueller Natur sind, hört geht aber gleich wieder zur Tagesordnung über, man ist ja nicht direkt betroffen. Ich selber habe keine Kinder, wollte nie welche haben aus den verschiedensten Gründen und wundere mich immer mehr über Leute die welche haben. Statt eure Kinder täglich von der Schule, ins Ballett, in den Musikunterricht, ins Frühenglisch, ins Reiten und was weiss ich nicht was noch alles zu schleppen, solltet ihr euch vielleicht etwas mehr um die seelischen Belange der Kinder kümmern, die oft mit all den Bildern aus dem Internet total überfordert sind. Schon längst haben die Medien und das World Wide Web oft mehr Einfluss auf die Kinder als ihre Eltern, die den Zugang zu ihren Kindern verloren haben und selber mit dem eigenen Alltag überfordert sind. Da flüchten sich dann sicher auch so einige Männer in die Pornowelt, wo die Frauen ja so willig und immer bereit sind und sind sie es nicht, willig gemacht werden, statt sich auch noch mit der eigenen Frau herumzuschlagen. Abreagieren sei ja besser als dann noch selber gewalttätig zu werden. Da muss ich mich einfach fragen warum diese Männer zum Abreagieren Gewallt brauchen, warum sie Bilder von gedemütigten Frauen dazu brauchen? Fantasien soll Man(n) ausleben dürfen, aber bitte nicht auf Kosten der Frauen. Wenn es ein Spiel ist in das beide Seiten einwilligen und die Grenzen bestimmt sind und vor allem niemand zu etwas gezwungen wird, dass er/sie nicht will, dann ist dies etwas komplett anderes und dagegen ist sicher nichts zu sagen. Die im Artikel beschriebenen Gonzo-Pornos, welche immer populärer werden, sind besonders gewalttätig und erniedrigen die Frauen brutal. Was geht da in den Köpfen derer vor die sich das ansehen und vor allem was geht in einem Kind vor, das dies sieht?

Hallo, warum verfallen wir alle langsam in einen Dämmerschlaf und checken nichts mehr!? Dornröschenschlaf in der Schönen neuen Welt.

Rettung im Labyrinth

Posted: 22/08/2010 in ich
Schlagworte: , ,

Da geh ich also an diesem wunderschönen Sonntag an einen Ort, der ein Kraftplatz sein soll mit einem Labyrinth aus Bäumen um mich – auf die eine Art oder Weise – aufzuladen. Doch kaum dort angekommen, noch bevor ich überhaupt richtig ins Labyrinth hineingegangen war, drohte mein Bewusstsein sich von diesem Ort zu verabschieden, sprich es wurde mir übel, schwindlig und ich musste mich unter einen der Bäume am Rande des Labyrinths in den Schatten legen. Die etwas kurvige Autofahrt, der fast leere Magen und die Hitze waren für meinen Organismus wohl etwas zu viel gewesen. Wie immer in solchen Fällen gibt es für mich nur eins etwas essen, Wasser trinken und mich etwas hinlegen, dann bin ich ganz schnell wieder fit. Doch wo sollte ich hier so schnell etwas zu essen finden? Mein Begleiter, ein in vielen Situationen des Lebens erprobter Mann, wusste schnelle Abhilfe. Während ich so im Schatten lag, ging er auf die Jagd und als ich die Augen öffnete, stand er da mit einem frisch gepflückten Maiskolben direkt vom Feld, einem Apfel und frischem Wasser. Zuerst dachte ich der Maiskolben sei wohl eher ein Scherz oder sollte irgend eine andere Bedeutung haben, doch als er mich aufforderte in diesen hineinzubeissen und es mir auch noch vormachte, da wusste ich, der Mann meint das ernst. Noch immer nicht ganz auf dieser Erde blieb mir nichts anderes übrig, als in das Ding zu beissen und siehe da, es schmeckte sogar gut. Zuckermais, was sonst den Tieren verfüttert wird, war meine Rettung und stellte das Gleichgewicht in meinem Körper wieder her. Gleich ass ich noch einen und es ging mir schnell besser und ich konnte mit meinem Retter das Labyrinth doch noch durchlaufen und den Rest des Tages geniessen.

Was lernen wir daraus? Es gibt nichts besseres was einer Frau passieren kann, als einen Mann an ihrer Seite zu haben, der noch ein wirklicher Mann ist und der noch immer weiss wie man Futter beschafft. ;-)

Gestern im Theater 11 vibrierte selbst das Wasser in der Flasche und die Zuschauer konnten nicht mehr ruhig sitzen. Die Trommler der Gruppe Yamato entfesselten eine unglaubliche Energie mit Ihren Trommelrhythmen, die niemanden kalt liess. Sogar mein Bauchfell fing an zu schwingen, was ein sehr spezielles Körpergefühl war. Standing Ovation gab es gleich mehrmals und alle Zuschauer gingen begeistert nachhause, so auch ich und mein Begleiter, der selbst in Japan, wo er lange gelebt hatte, nichts vergleichbares dieser Art gesehen hatte.
Yamato sind noch bis zum 29. August in Zürich zu sehen und vor allem zu hören. Ich kann es nur empfehlen!

Ent-scheidungen
Es sitzt in meinem Bauch und will sich scheiden
Scheiden von den Gedanken im Kopf, ent-scheiden
Kopf du sagst nicht das was in meinem Bauch sich bewegt
Bewegt auch mich, will sich ent-scheiden
(Ent)-scheiden tut weh
Ent-lieben, ent-täuschen, verlassen
Ent-schieden

Ich habe zwar für Banken und ihre Praktiken nicht sehr viel übrig, aber ganz alles ist ja auch nicht schlecht was sie machen. So finde ich diese Broschüre einer Bank über den wachsenden (Luxus-) Markt in China hoch interessant, denn er macht bewusst, was beim gelben Riesen in den nächsten Jahren wirtschaftlich ablaufen wird. Ich kann nur sagen hoppla!
ahead_Luxury_Chinas neue Millionäre



Herbstgespenst

Posted: 04/11/2010 in gefühle, ich, Leben
Schlagworte: , ,

Halloween die Nacht der Geister ist vorbei und dennoch spuckt der Herbstgeist noch in meinem Leben. Goldige Tage, blauer Himmel, der Geruch von Marroni, doch trübt der Herbstgeist meine Stimmung. Er packt mich am Genick, fährt mit seinen eisigen Fingern meinen Kopf hinauf, umklammert diesen wie einen Schraubstock, nimmt mir jeden Gedanken und versetzt mich in einen Zustand der Lethargie. Herbst – Herbstgespenst.

Immer schon hat dieses Gespenst mir den Herbst verdorben, drangsalierte meinen Körper und brachte mir nichts Gutes. Es verlangt mir etwas ab, sagt nicht was, quält mich und verschwindet eines Tages plötzlich, wie es gekommen ist.

Es ist noch da, ich warte.

10
10 = macht oder ohn-macht, leben oder sterben, anfang oder ende, zahl des mannes

10
getrieben hast du mich von der macht zur ohnmacht. von meiner macht über mich in die ohnmacht der   bewegungslosigkeit, flachgelegt, stillgestellt, ent-machtet ohne macht gemacht. du hast mir den boden unter den füssen genommen sodass ich keinen stand mehr hatte, mich hilfsbedürftig gemacht, abhängig, ohn(e)macht. war dies ende oder anfang?

10
leben hast du in mein leben gebracht, ein neues leben und gleichzeitig war der hauch des todes noch sehr nah. eine seele war gegangen, eine andere in dieses erdenleben eingetreten. leben und sterben gingen hand in hand. der tod schlich herum doch der puls des lebens war stärker.

10
anfang und ende hast du ständig wiederholt, drehtest mich im kreis. anfang ende, anfang ende, anfang ende die gefühle hatten kein anfang und kein ende. welche gefühle sollten leben und welche sterben, anfang ende, anfang ende, ich wusste es nicht, hatte keine macht über sie, war ihnen ohnmächtig ausgeliefert. mit meiner weiblichen energie hatte ich macht über den mann, säte damit aber auch ohnmacht und nahm dem leben kraft.

10
zahl des mannes, du warst 2010 sehr präsent in meinem leben, ich musste kämpfen, mich entscheiden, mein leben machen und immer vorwärts gehen. nun kommt 2011, die 2, die zahl der frau, die zahl der intuition, der gefühle aber auch des zweifels. ich werde nicht mehr kämpfen, sondern spüren und dadurch intuitiv wissen was für mich gut ist. den zweifel versuchen in meinen gedanken zu lassen, ohne ihm die tür zu meinem herzen zu öffnen.

 

Sehnsucht – Heimweh

Posted: 18/11/2010 in gefühle, ich
Schlagworte: , ,

Sehnsucht – Heimweh immer schon
Schon als ich noch klein war
Wie nicht von hier geborn
Geborn in diese Welt, ich fühlte mich fremd.

Heimweh daheim
Daheim war nicht meine Heimat
Heimat war weit weg.

Sehnsucht nach, ich weiss nicht
Aber Sehnsucht immerfort.

Meine Augen sind auf, doch ich sehe nicht raus.
Ich schaue hinein, will verinnerlicht sein.
Schalt das Innerlicht ein, was wird da wohl sein?
Was drang in mich ein?

Meine Augen sind auf, doch ich sehe nicht raus.
Ich schaue hinein, will verinnerlicht sein.
Schalt das Innerlicht ein, was wird da wohl sein?
Was drang in mich ein?

Meine Augen sind auf, doch ich sehe nicht raus.
Ich schaue hinein, will verinnerlicht sein.
Was drang in mich ein?

Die Sehnsucht, die Sehnsucht.
Bin wie ein Blinder, der das Sehen sucht,
weil er sich nicht irgendwen sucht.
Wir sehen uns.

Manche fragen wie die Zeit vergeht,
wie die Zeit vergeht, wie die Zeit vergeht.
Ich frag mich wie die Zeit entsteht,
wie die Zeit entsteht, wie die Zeit entsteht.
In der ich ausgesprochen lang mit einer
ausgeprägten Sehnsucht leb.
Die kommt und geht, kommt und geht.

Manche fragen wie die Zeit vergeht.
Ich frag mich wie die Zeit ensteht,
in der ich ausgesprochen lang mit einer
ausgeprägten Sehnsucht leb.
Die kommt und geht und steht und fällt,
mit meinen Eindrücken dieser Welt.
Vom feigen Held, der nichts erzählt,
weil ihm dazu der Mut längst fehlt.

Mir fehlt die Sehnsucht,
ich vermisse die Sehnsucht.
Bin wie ein Blinder, der das Sehen sucht,
weil er sich nicht irgendwen sucht.
Wir sehen uns.

Mir fehlt die Sehnsucht.
Mir fehlt die Sehnsucht.
Ich vermisse die Sehnsucht.

(Xavier Naidoo)

Wissen wir wirklich noch was das ist? Wieviele von uns geben es noch direkt, einem realen Menschen, einem Menschen der vielleicht gar nicht so entfernt ist von einem selber, einem Menschen der vielleicht sogar zu Deiner Familie gehört, einem Menschen der vielleicht unser Nachbar ist. Wem geben wir noch von unserer kostbaren Zeit? In wen ” investieren” wir? Investieren wir unsere Gefühle, unsere Zeit, unser Geld in jemanden ohne dass wir erwarten einen Gewinn zurück zu bekommen? Ist es nicht viel einfacher Mitgefühl mittels Geld an eine Organisation zu delegieren und sich dabei auf die Schulter zu klopfen, weil man so grosszügig und menschlich ist? Interessieren uns diese Menschen wirklich oder tun wir einfach etwas um unser Gewissen zu befriedigen? Diese Menschen sind doch alle so schön weit weg, haben keinen Einfluss auf unser Leben, können unsere “Ruhe” nicht stören. Aber wir tun doch wenigstens was und gehören so zu den “Gutmenschen”. Was ist aber, wenn diese armen Menschen plötzlich vor unserer Türe stehen, uns um unsere Hilfe bitten? Drücken wir ihnen dann ein paar Geldscheine in die Hand und bitten sie höflich unser Haus, unser Land zu verlassen? Nur nicht persönlich involvieren, das ist dann doch zuviel verlangt, dafür haben wir weder Zeit noch Gefühle. Das Tagesgeschäft muss weitergehen, wir verschliessen unsere Türen, unsere Herzen und bleiben lieber in unserem gemütlichen zuhause wo wir unberührt unsere Leben leben und am Fernseher die bedauernswerten Kreaturen anschauen, die leider nicht so viel Glück wie wir haben, schieben uns noch ein Häppchen in den Mund und nehmen uns vor an Weihnachten etwas Gutes zu tun und schon ist die Welt in Ordnung. Zap und das Mitgefühl ist verschwunden und wir widmen uns wieder dem spassigen Leben von Friends und Co.

Wahres Mitgefühl haben die meisten von uns verlernt und es ist höchste Zeit es wieder zu lernen auch wenn es unbequem ist und wir ein Stück unserer Kuscheldecke hergeben müssen.

2010 in review

Posted: 02/01/2011 in 2010
Schlagworte:

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Fresher than ever.

Crunchy numbers

Featured image

A Boeing 747-400 passenger jet can hold 416 passengers. This blog was viewed about 2,600 times in 2010. That’s about 6 full 747s.

In 2010, there were 44 new posts, growing the total archive of this blog to 82 posts. There were 76 pictures uploaded, taking up a total of 31mb. That’s about 1 pictures per week.

The busiest day of the year was August 12th with 44 views. The most popular post that day was Pornos haben nichts mit Sex zu tun.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were twitter.com, haze.ch, facebook.com, dasmagazin.ch, and de.wordpress.com.

Some visitors came searching, mostly for langstrasse, zigitros, entscheidung, gregory colbert, and langstrasse zürich.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

Pornos haben nichts mit Sex zu tun August 2010
3 comments

2

me April 2009
8 comments

3

bitte lächeln February 2010
2 comments

4

Schlaflos August 2010

5

Bombay gleich um die Ecke May 2010
3 comments

Where’s the love?

Posted: 13/01/2011 in gesellschaft
Schlagworte: , , ,

Wo ist sie hin?
Warum ist sie nicht auf unserem Planeten geblieben?
Was haben wir ihr angetan, dass sie nicht bleiben wollte?
Wer hat sie verraten und verkauft?
Warum haben wir nicht alles getan um sie zu behalten?
Warum war sie uns so unwichtig?
Wie sollen wir ohne sie leben?
Wie sollen wir ohne sie überleben?
Wer bringt sie uns wieder?

DU UND ICH

WIR

Ohne sie sind wir unmenschlich
Ohne sie sind wir verloren

Lust

Posted: 30/01/2011 in gefühle, sinne
Schlagworte:

Ein Beben in mir, ein Zittern, Lust
Die Augen weit, zu und offen, Lust
Mein Atem schnell, ein Schweisstropfen im Nacken, Lust
Die Welt weit weg, ich mir ganz nah, Lust
Die Zeit steht still, es gibt nur jetzt, Lust
Es gibt kein ich, es gibt kein du, nur eins, Lust
Dem Himmel ganz nah, von Leben durchströmt, Lust
Dem kleinen Tod begegnet, ohne Furcht, Lust
Losgelassen, gefallen in Wonne, Lust
Erschöpft erwacht, in seeligem Glück
Mein Atem geht tief, mein Körper entspannt
Wieder da in dieser Welt
Bis morgen, Lust

Solche Mails gibt es also tatsächlich auch heute noch! Ich kann mir kaum vorstellen, dass es je einen Menschen gegeben hat, der auf so ein Mail reagiert hat. Wenn doch, dann muss er ja wohl schwer bekloppt sein, aber so einer wird ja wohl keinen PC haben. Oder vielleicht doch?

Von: Peter von Power [mailto:petervonpower@msn.com]
Gesendet: Mittwoch, 2. Februar 2011 16:17
Betreff: Hello

Hello,
How are you doing? Hope all is well with you. I am so sorry i didn’t let you know about  me leaving for a conference in Madrid Spain. I really hate to do this but i need a favor from you because i lost my wallet on my way back to the hotel from the conference venue and i had my valuables in it and now am in a mess. Kindly help me with a loan of 2,200 Euro so i can settle my bills here and get back home before things get out of hand. I’ll really appreciate it if you could do whatever you can to help me,I’ll refund whatever you can come up with as soon as i return. Kindly let me know if you can be of help? so that i can send you the details to use when sending it through Western Union. Waiting to read from you soon

Thanks
Peter

Grollmond

Posted: 17/02/2011 in gefühle, ich
Schlagworte: ,

ich grolle voll
vollmond
donner im gemüt und blitze in den augen
grollmond
revolution im hirn, aufstand überall
vollmond
die krallen gespitzt, das mundwerk locker
grollmond
noch eine nacht dann ist’s voll-bracht
nimm dich in acht!
vollmond

hexe im dritten lehrjahr

Neue Bilder im Kopf

Posted: 16/03/2011 in Art, streetart
Schlagworte: , ,

In Tagen wie wir sie alle gerade erleben, mit einer Flut von Bildern, die uns fassungslos machen, richte ich meine Augen bewusst auf Bilder die mich inspirieren. Auf Bilder die in meinem Hirn etwas anregen, mich anregen etwas zu tun, im Wissen dass ich nicht viel tun kann. Menschen wie JR beeindrucken mich, denn sie sind nicht nur Künstler sondern auch Aktivisten die über die Kunst etwas aufzeigen wollen. Auch wenn sie damit die Welt nicht verändern können, so bringt ihre Kunst doch Menschen dazu hinzusehen, denn man kann diese Kunst nicht übersehen. Selbst wenn seine Kunst nur zwei Meschen auf der Strasse dazu bringt sich über seine Bilder zu unterhalten, so hat er schon erreicht, dass in den Köpfen dieser zwei Menschen, Bilder entstehen die sonst vielleicht nie entstanden wären und Gedanken die sie vielleicht nie gedacht hätten und schon das ist Kunst genug. Danke JR!

Learn to be still

Posted: 19/03/2011 in Leben
Schlagworte:

Manchmal möchte man von einer Ecke in die andere rennen, weil man nicht weiss in welche Richtung man gehen soll. Man irrt herum und verliert seine Spur, weil von allen Seiten gerufen wird. Schlussendlich weiss man nicht mehr wohin man eigentlich wollte.

Da wäre es das beste einfach mal still zu stehen und nur in sich hineinzuhören. Auf seine eigene Stimme zu hören und zwar nur auf die.

Ich lerne noch.

ruler of my world

Posted: 19/03/2011 in ich
Schlagworte: ,

Grad gestern bin ich in ein neues Lebensjahr gestartet und habe mir überlegt, ob ich im letzten Jahr auch wirklich die war, die mein Leben bestimmt hat. Wie oft habe ich etwas gemacht, das ich eigentlich nicht wollte und wie oft habe ich etwas nicht gemacht obwohl ich es wollte? Vermutlich war es von beidem zu oft.

Darum ist es vielleicht Zeit in diesem meinem neuen Lebensjahr, genau das zu tun, was ich für richtig halte. Den ersten Schritt habe ich gemacht und wie man weiss sind alle weiteren Schritte danach einfacher.

I’m the ruler of my world ist das Motto für mein neues Lebensjahr und ich bin sicher die Welt hat dies gehört.

Bier

Posted: 19/05/2011 in foto, ich
Schlagworte: ,

Worte

Posted: 07/06/2011 in ich
Schlagworte: , ,

Mir fehlen die Worte irgendwie.
Ich schreibe nicht mehr viel.
Wozu auch?
Worte in einer Zahl deren Nullen hier kaum Platz finden würden, strömen nonstop in einer grossen Welle rund um den Erdball.
Die Atmosphäre ist übervoll von Worten.
Jeder will etwas zu sagen haben, jeder glaubt er habe etwas zu sagen.
Viele denken, dass das was sie zu sagen haben andere interessiert oder gar wichtig sei.
Das Meiste ist einfach nur unwichtig und nur für den wirklich wichtig der die Worte spricht oder schreibt.
Kommunizieren um jeden Preis.
Bei Twitter, Facebook oder wo auch immer rund um die Uhr Kund tun was man tut, denkt oder nicht tut.
Dadurch zu glauben, dass man wichtig ist, dass man nicht in der Masse als ein kleiner Floh untergeht ist vielleicht typisch für unsere Zeit.
Worte über Worte.
Meine Worte wollen jetzt nicht alle mehr gesagt sein, nein, sie ruhen in mir.
Sie ruhen und geben mir dadurch Ruhe.
Sie drängen nicht mehr aus mir zu sprudeln, sie sind einfach da.
Sie sammeln sich.
Sie sind in mir ein Teil von mir der nur mir gehört.
Manchmal teile ich sie mit jemandem wie heute mit dir, aber sie wollen nicht mehr allen gehören.
Mir fehlten die Worte irgendwie und darum behalte ich sie jetzt für mich und geb sie nicht mehr einfach her.

Ich in Variationen

Posted: 13/06/2011 in ich, x-art
Schlagworte: ,

Aller Anfang ist schwer…. aber macht viel Spass.

An vielen Orten auf dieser Erde passieren solche Dinge, wir gewöhnen uns daran, aber wir dürfen nicht vergessen.

Im Iran wurde die Freiheitsbewegung wieder mit grosser Gewalt im Keim erstickt, aber der Samen ist schon lange gelegt und eines Tages wird die Blume der Freiheit erblühen, da bin ich mir ganz sicher.

FREIHEIT FÜR ALLE!

Madonna und ich

Posted: 12/07/2011 in ich
Schlagworte: , ,

Was Madonna und ich gemeinsam haben und nicht:

  • Wir haben den gleichen Jahrgang – Aber nicht die gleichen Erfahrungen
  • Wir haben das gleiche Tier im Sternzeichen – Aber sie in der Sonne und ich im Aszendent
  • Musik bedeutet für uns beide leben – Aber für sie ist es das Leben für mich nicht
  • Tanz ist für uns mehr als nur Ausdruck – Aber für sie ist es Körperbeherrschung und Kampf, für mich Loslösung und Freude
  • Sex ist massgeblich in unserem Leben – Aber sie hat ihn auch eingesetzt um berufliche Ziele zu erreichen, ich nicht
  • Es gab Zeiten da hatten wir beide bedeutend jüngere Liebhaber und haben dies offen gezeigt – Aber sie braucht es noch immer, ich nicht
  • Beide lieben wir die Provokation – Sie kann es sich im grossen Stil leisten, ich im Kleinen
  • Wir haben uns beide für andere Religionen, Geheimwissenschaften und Mystik interessiert – Sie wollte ihr Leben damit erweitern, ich auch, aber ich habe das meiste wieder losgelassen
  • Wir sind beide (unecht) Blond heute – Ich war aber eine echte Blondine, sie nicht
  • Wir werden beide jünger geschätzt als wir sind  – Aber nicht aus den ganz gleichen Gründen
  • Wir glauben beide an eine Art Wiedergeburt – Aber ich würde mich nicht einfrieren lassen
  • Wir wollen beide das Rad der Zeit etwas anhalten – Aber sie um jeden Preis, ich nicht
  • Wir haben beide etwas erreicht – Aber beide auf einem ganz anderen Level
  • Wir haben beide gerne schöne Dinge – Aber sie ist ein Material-Girl, ich nicht
  • Wir sind beide Stars – Sie leuchtet nur im Erdkreis etwas mehr als ich
  • Wir sind beide super Frauen ohne aber…. ;-)

Diesen Sommer brauchte ich die Ferien mehr denn je. Stressige Zeiten im Job von denen ich nicht reden will und eine zusätzliche Ausbildung liessen mich dann doch an die Grenzen meiner Kräfte kommen. Ich sehnte mich nur noch nach “der Insel”. Jetzt noch zu planen, die Koffer zu packen und mich in die Touristenströme zu werfen ist auch nicht gerade mein Ding. Zunächst einfach mal wieder bei mir ankommen, auf meiner inneren Insel. Ich versuchs doch die Welt lässt mich nicht los. Da draussen droht tausenden von Menschen der Hungertod, während wir nicht wissen ob wir nun ein Drei- oder Fünfstern Hotel buchen sollen, uns bemühen ja schön gebräunt Heim zu kommen, vielleicht sogar ein armes, hungerndes Kätzchen mitnehmen etc. ich brauche nicht mehr aufzuzählen, wir wissen es alle gut genug. Nein ich hab keinen Bock auf Sun, Fun und alles inklusive. Wie wär’s mit einer Kulturreise? In ein Land mit einer vergangenen, grossen Kultur an der sie mindestens für die Touristen noch festhalten. Da spielen sie für dich dann auch gerne “den Eingeborenen”, weil es sonst keine Arbeit gibt und sie längst Dinge tun unter ihrer Würde. Da lächeln sie dich an während sie dich für einen ungläubigen Barbaren halten der sich für Geld alles kauft. Nein in den Regionen der alten Hochkulturen brodelt es, da kann uns auch das Meer und die Sonne nicht darüber hinwegtäuschen. Ferien in einem geschlossenen Ressort während sie auf der anderen Seite des Zauns um Brot und Arbeit kämpfen? Nein. Vielleicht hätten die Griechen oder die Spanier Freude wenn ich kommen würde obwohl das ihre Staatskasse wohl auch nicht retten würde. Amerika wäre doch goldrichtig, wo sie doch selber keins mehr haben. Auch der Norden ist nicht mehr gar so sicher, vor allem wenn man wie ich eher der linken Seite zugeneigt ist. Viele Teile dieser Erde sind in einem  grossen Schlammassel und es gibt keine Ferien für ihre Probleme.

Ich wünsche trotzdem allen weiterhin schöne Ferien!

Zugegeben ich habe ein iPhone, einen iPod, einen iMac und hätte gern ein iPad. Alles wirklich tolle Dinge die das Leben erleichtern und oft auch noch Spass machen. Ich liebe neue Techniken und ich bin sicher, dass die Grenze des Machbaren so weit von uns entfernt ist, dass es für uns unmöglich ist diese zu sehen. Vielleicht gibt es auch keine, das werde ich wohl nie erfahren.

Manchmal allerdings komme ich dann doch etwas ins Grübeln. Sind wir nicht wahnsinnig abhängig von diesen Dingen? Können wir überhaupt bald noch existieren ohne eins dieser i’s? Manchmal kommt es mir vor als wäre Steve Jobs eine Art Rattenfänger der vorausgeht und uns das wundervolle Lied des süssen Apfels vorspielt, das die ganze Welt gefangen hält. Ja o.k.ich lauf ja auch hinterher, weil es einfach so verdammt cool ist! Doch irgendwie gefällt es mir nicht, das Karussell dreht sich einfach wahnsinnig schnell und verselbständigt sich auf eine Weise, dass wir es nicht mehr selber bremsen können. Es läuft mir irgendwie zu geschmiert und es wird mir zu  mächtig. Apple hat inzwischen so eine Macht, dass sie vermutlich bringen können was sie wollen, es wird gekauft. Wir sind alle bald Apple Maniacs und sind sogar bereit dafür einen hohen Preis zu zahlen. Ich bin sicher eines Tages wird es etwas geben, dass wir Tag und Nacht bei uns tragen und dieses Ding wird unseren ganzen Tagesablauf steuern. Wir werden es freiwillig tragen, wie wir es jetzt schon tun und ich kann mir gut vorstellen dass es mit einem schönen Apfel lockt…

Schöne neue Welt wir entkommen Dir alle nicht.

Ich denke dazu muss nichts weiter gesagt werden. Ausser dass man den Artikel sind Netzwerke Beziehungskiller lesen sollte.  Man kann genau das was im Artikel beschrieben wird täglich sehen, vor allem –  aber nicht nur bei jungen Leuten. Und gleich ein Buchtipp dazu damit wir nicht vergessen, dass die Erde kein Google ist.

AUFWACHEN!

Backistan

Posted: 16/09/2011 in ich
Schlagworte:

Projektarbeit für die x-art. Eine neue Firma entsteht die mit Backwaren zu tun hat. Denk dir aus was du genau machen möchtest, wo und wie etc.  dazu sind CI und CD zu erstellen (Corporate Identity, Corporate Designe).

Meine Idee eine Kette in grossen Städten im Stil von Starbucks mit Schwerpunkt auf Backwaren und Tees aus dem Orient. Die Lokale sollten die Ausstrahlung eines orientalischen Cafehauses haben, aber moderner.

Mein Lehrer fand die Idee mit dem Namen nicht so toll weil es zu sehr nach Pakistan töne und damit einen schlechten Beigeschmack habe (Terror, Al Kaida etc.). Sarkastische Sprüche meiner Mitschüler (die nicht bös gemeint waren) wie etwa <da kannst Du dann Bombentorten 9/11 anbieten> blieben natürlich nicht aus. Was die meisten scheinbar nicht wissen ist, dass -stan soviel wie Platz, Ort oder auch Land bedeutet und daher Bestandteil der Namen zahlreicher Länder und Regionen in von indo-iranischen Völkern besiedelten Gebieten ist.

Nun wie auch immer, ich war von meiner Idee nicht abzubringen und habe mal das Logo entworfen. Wer weiss vielleicht siehst Du diesen Namenszug plötzlich irgendwo auf der Strasse…. ;-)

Vor 11 Jahren zog ich nach Zürich und ich wusste, wenn schon nach Zürich, dann mitten hinein, dort hin wo Zürich pulsiert. Ich landete also im Kreis4 an einer Querstrasse zur Langstrasse. Eine herzige kleine Dachwohnung mit einer tollen Dachterrasse war mein Zuhause. Die Nachbarschaft war ein buntes Volk von Nutten, Freiern, Puffmüttern, Studenten, Künstlern, Architekten, Asylanten aus aller Welt und (fast) ganz normalen Leuten wie mir. Ich fühlte mich wohl, obwohl rund herum so einiges abging. Da gab es Nächte wo Frauen (Nutten) laut um Hilfe und Polizei riefen, da sah ich wie bereits morgens um 7 Uhr Freier bei Nutten an die Türe klopften für eine schnelle Nummer vor der Arbeit. Junge wie auch alte Männer suchten das Puff auf der anderen Strassenseite auf. Es sah zwar nicht direkt wie ein Freudenhaus aus, als Kneipe getarnt erleichtert es den Freiern den Schritt über die Schwelle. Ich sah junge Männer die sich früh am Morgen an der Tür dieses Hauses fast nicht von ihrem Freudenmädchen trennen konnten. Es gab solche, die regelmässig kamen und wie es schien sich hoffnungslos verliebt hatten (Drama inklusive). Es gab Nächte mit Schlägereien und Besoffenen, die durch die Gasse lärmten und natürlich gab es auch die gespenstisch wirkenden Junkies die auf der Suche nach Stoff herumirrten mit denen ich aber nie ein Problem hatte. Alles eben typisch für diese Gegend. Oft kam ich spät Nachts nach Hause, doch hatte ich nie etwas zu befürchten. Das Höchste war, dass mir ab und zu Männer folgten um dann anständig zu fragen, ob ich Zeit hätte und auch wieder anständig abzogen, als sie merkten, dass sie bei mir wohl an die falsche geraten waren.

2 Jahre wohnte ich dort, zog dann in einen anderen Stadtkreis und kehrte nach 4 Jahren wieder zurück an die Langstrasse. Ich hatte dort weiterhin mein Malatelier gehabt, welches ich nun zur Loft umbaute um dort zu wohnen. Links von meiner Loft und auch auf der andern Strassenseite gab es Gogoschuppen, die gleichzeitig natürlich Bordelle waren, was mich nicht weiter störte. Es ist ein sehr lebhaftes Gebiet, das war mir schon klar bevor ich kam. Hinter dem Haus in dem ich wohnte gibt es mehrere Häuser mit Sozialwohnungen oder besser gesagt mit Menschen die nichts mehr zu verlieren haben. Ich wusste was mich erwartete. Das Langstrassenquartier hatte aber auch seine Faszination und ich erlebte viele schöne Feste auf der Strasse, in der Bäckeranlage, auf dem Kasernenareal, bei der Kanzlei oder dem Helvetiaplatz. Die Feste waren bunt, fröhlich, tolerant, multikulti – schön. Das Schöne an diesem Quartier überwog für mich damals noch, obwohl die Nächte  laut waren und die Sirenen der Polizeiautos zur Nacht gehörten.

Etwas mehr als 4 Jahre wohnte ich an dieser lebhaften Strasse, bis ich nun sagen musste – ES REICHT!

Das Quartier hat sich verändert. Mit der Longstreet-Bar nahm es seinen Anfang. Das Langstrassenquartier wurde zur Ausgangsmeile. Nicht mehr nur Freier sondern vor allem Partypeople vielen nun ab Donnerstagabend über das Quartier her. Ein In-Lokal nach dem anderen eröffnete, in meiner Strasse das Bling und die Marsbar, an der Langstrasse das Cocuna, Zukunft, Diva-Club, St. Pauli, Revier etc. ich könnte noch einige mehr aufzählen. Nicht dass ich etwas gegen all diese Lokale hätte, nein überhaupt nicht, aber diese Lokale veränderten alles. Es ist erschreckend zu sehen wie sich das Partyvolk heute benimmt. Nie zuvor hat es so viel Dreck in diesem Quartier gegeben. Es wird Party gemacht, sich betrunken und die Sau rausgelassen. Die parkierten Autos werden als Tische und auch Sitzgelegenheiten benützt. Nach solchen Nächten war mein Auto nicht selten vollgestellt mit Flaschen und Dosen und rundherum hatte es Glasscherben und Abfall. Es wird überall hin gekotzt und gepisst. Massenweise strömen die Leute durch die Strasse bis morgens um 7 Uhr. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun und ist total machtlos. Die jungen Männer sind aggressiv und warten nur darauf  dass es “los geht” und verhalten sich entsprechend. Entweder sind sie aufgeputscht durch irgend eine Droge und verhalten sich wie Verrückte oder aber sie sind zugedröhnt und schleichen herum und kotzen. Ausgansmeile sprichwörtlich zum Kotzen!

In den Häusern mit den Sozialwohnungen herrscht inzwischen der Ausnahmezustand. Es wird in grossem Stil gedielt und die Junkies stehen schon früh morgens vor dem Haus. Fast täglich fährt die Polizei vor, doch eine Veränderung sehe ich nicht. Abends und in der Nacht schreien die Junkies vor den Häusern herum wohl um jemanden dazuzubewegen ihnen etwas zu verkaufen. Die Tür wurde inzwischen vergittert und manchmal kann niemand rein oder raus bis die Polizei kommt. Seit der Tessinerkeller nicht mehr da ist hat sich die Lage verschärft und ich frage mich, wer in die teuren Wohnungen, welche jetzt dort gebaut werden, einziehen will.  Ob die neue Europaallee, welche gegen 2014 fertig gebaut sein wird und mit dem Designer-Hotel an die Langstrasse anschliesst, die Missstände verdrängen kann scheint mir heute fraglich, wenn man die Situation nicht in den Griff bekommt.

Mich jedenfalls hat dieser Zustand, welcher momentan im Langstrassenquartier herrscht vertrieben. Die Dokserie des SF über die Langstrasse hat nach Meinung vieler Leute die dort leben ein total falsches und viel zu harmloses Bild gezeigt.

Ich jedenfalls sage bye bye Langstrasse.

Ich habe mich vom Langstrassenquartier verabschiedet und meine Loft Thomas und Poonam überlassen um dort etwas “Licht ins Dunkel” zu bringen. Die beiden eröffnen mit SANAPURNA am 5. November ihr Studio für Yoga und Ayurveda. Ich bin sicher, dass es eine ganz tolle Sache wird und alle die sich interessieren sind herzlich eingeladen an der Eröffnungsparty einen persönlichen Augenschein zu nehmen.

Thomas und Poonam I wish you all the best! See you at the Party.

Die Zukunft beginnt (am) Morgen

Posted: 04/11/2011 in Leben
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Der tägliche Kampf…

Strolche

Posted: 09/12/2011 in foto, ich
Schlagworte: ,

Ich wollte doch schon immer zu den “Kleinen Strolchen” gehören. Diese Übung gab mir Gelegenheit dazu.

Die Bilder von Reuters für 2011 sind raus. Ich schau mir das an und denke “in was für einer Welt leben wir”! War das einzige “High-Light” die Heirat von Prinz William und Kate? Zu berichten in den Medien gab es bestimmt nicht sehr viel Positives und wenn ich auf Goggle suche unter 2011 positive Ereignisse, dann kommt nichts gescheites dabei heraus. Gibt es wirklich nichts Positives zu berichten oder wollen wir einfach lieber nur die negativen Nachrichten lesen/sehen/hören? Verkauft sich das Negative besser?

Ich denke darüber nach wie mein ganz persönliches 2011 war.  Es war auch ein Jahr mit Turbulenzen und Veränderungen. Ein Jahr mit wegweisenden Entscheidungen, ein Jahr mit neuen Einsichten und neuen Aussichten. Ein Jahr, das mir durch das schwierige Schicksal eines mir nahen Menschen an die Nieren ging, ein Jahr das dadurch aber auch mein Herz mehr öffnete. Ein Jahr in dem ich mich selber weniger wichtig nahm als noch ein Jahr vorher. Ein Jahr in dem mir vieles nicht mehr als wichtig erschien, ein Jahr in dem ich menschlicher wurde.

Das Jahr 2011 (auf Grund der Zahlen) stand im Zeichen von Land, Grundbesitz, Heimat, Besitz, was sich vor allem in seiner negativen Form äusserte und heute deutlich sichtbar ist. Viele Menschen haben Land und Heimat verloren, viele verloren Besitz (Geld) und ganze Völker wissen nicht mehr so recht was Heimat bedeutet.

2012 steht im Zeichen von sozialen Beziehungen, Gesellschaft, Volk, Öffentlichkeit und der Verwirklichung. Im positiven Sinne könnte dies heissen, dass das Volk sich durchsetzt, die Frage wird nur sein was dies kosten wird. Hoffen wir auf eine Veränderung im weiblichen Sinn, da auch diese Zahlen in 2012 enthalten sind, also auf eine die durch Verhandlungen statt durch Gewalt und Krieg stattfindet.

Was immer auch 2012 geschehen mag ich versuche danach zu leben:

Gelassen Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
mit Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und auf die Weisheit zu hoffen das eine vom anderen zu unterscheiden.

2011 blog review

Posted: 01/01/2012 in 2011, ich
Schlagworte: ,

Ein kleiner Blog der mir Freude bereitet und vielleicht manchmal auch Dir.

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 3.700 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 3 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Wir feiern und freuen uns auf das neue Jahr. Das ist ja auch gut so, wir müssen weiterhin versuchen positiv zu denken, obwohl die Aussichten in vielerlei Hinsicht nicht rosig sind. Vieles steht auf dem Spiel, was im 2011 schon angefangen hat (Währungskrise etc.). Bis jetzt hat der Einzelne hier in der Schweiz vermutlich noch nicht sehr viel davon zu spüren bekommen. Wir schauen uns die Bilder im TV an, sind entsetzt und denken, dass es uns nicht treffen kann. Vielleicht ist das ein Schutz der uns hilft positiv weiterzugehen oder aber auch nur Verblendung. Ich bin dafür, dass wir an das Positive glauben, aber auch dafür, dass wir klar sehen was vor sich geht.

Es geht was vor sich mit unserer Welt das ist offensichtlich. Wer es sehen will, der sieht es, wer nicht ist vielleicht (noch) glücklicher. Ich meinerseits sehe lieber was auf mich zukommt, damit ich wenigstens dort wo ich kann reagiere solange es noch geht.

Schon längere Zeit  beobachte ich die politischen Entwicklungen im Iran. Nicht ohne Grund, zum einen bin ich eine Frau die sich für das Geschehen auf unserer Welt interessiert und zum anderen kommt mein Schatz aus dem Norden Teherans. Da ich auch jemand bin die gerne fremde Welten entdeckt liegt es auf der Hand, dass ich den Iran gerne bereisen würde, was mit jemandem der Persisch (Farsi) spricht und die Kultur kennt einiges einfacher wäre. Bis jetzt haben mich allerdings ein paar Dinge davon abgehalten. Eine islamische Republik mit einem politischen System welches seiner Bevölkerung nur wenig Freiheiten lässt, diese unterdrückt und mit Gewalt gegen alles vorgeht was nicht in ihrem Sinne ist kann kein Land sein das ich gerne besuchen möchte. Als Frau habe ich vermutlich noch ein paar Widerstände mehr als ein Mann. Ich mit einem Tschador geht ja überhaupt nicht! Dass ich mich in einem islamischen Land entsprechend kleide ist für mich selbstverständlich, aber ich bedecke mich bestimmt nicht mit einem Tschador und demonstriere damit eine Haltung die meiner überhaupt nicht entspricht. Immer wieder erklärte mein Schatz, dass in Teheran inzwischen sehr viele Frauen es wieder vermehrt wagen sich weiblich zu kleiden, ihre Haare nur leicht mit einem Kopftuch bedecken und demonstrativ modisch daherkommen. Auch die jungen Männer lassen sich nicht mehr davon abhalten gestylt durch die Strassen Teherans zu gehen auch wenn sie immer mal wieder Verweise dafür bekommen oder gar für eine Nacht ins Gefängnis müssen. Eine kleine Rebellion ist im Gange. Das Video von Arte zeigt diese Veränderungen schön auf, obwohl man natürlich nicht vergessen darf, dass diese Veränderungen in erster Linie in Teheran zu finden sind und es im grössten Teil des restlichen Landes noch ganz anders aussieht. Aber die Veränderungen beginnen immer in den Städten mit einem kleinen Feuer, welches sich dann vielleicht in einen Flächenbrand ausbreitet.

Natürlich wünsche ich mir für den Iran, dass die Jungen weiter rebellieren werden und der Tag kommen wird, da jeder die Freiheit hat das Leben zu führen welches er sich wünscht. Sollte ich irgendwann doch in den Iran reisen, werdet ihr es bestimmt erfahren.

Der Bericht dieses Mannes ist nur ein Schicksal der 800 Gefangenen im Alter zwischen 12 und 89 Jahren die während den letzten 10 Jahren in Guantanamo ohne Recht festgehalten wurden. Es ist ein Bericht des Grauens! Jeder soll sich seine Meinung selber bilden es gibt genügend Informationen darüber. Wer sehen will der sieht.

ZUR PERSON

  • DoD

    Lakhdar Boumediene, Jahrgang 1966, stammt ursprünglich aus Algerien. 1997 zog er mit seiner Familie nach Sarajewo, wo er in leitender Funktion für die Hilfsorganisation Roter Halbmond arbeitete. Am 19. Oktober 2001 wurde er festgenommen – weil er angeblich ein Bombenattentat auf die US-Botschaft geplant haben soll. Obwohl ihn das oberste Gericht Bosniens freisprach, wurde er von US-Agenten nach Guantanamo entführt. Er saß siebeneinhab Jahre unschuldig hinter Gittern, bis ihn ein US-Bundesrichter in sämtlichen Anklagepunkten entlastete.

Seinen Bericht “Mein Alptraum Guantanamo” kann man hier nachlesen.

Don’t hesitate!

Posted: 22/01/2012 in musik
Schlagworte: , ,

Do it!

Higher Love

Posted: 03/02/2012 in gefühle, liebe, musik
Schlagworte: , , , ,

Wir brauchen sie alle und ich bin mir sicher jeder Mensch bekommt sie auf die eine oder andere Weise. Dieser Song berührt im Herzen und vielleicht brauchen wir nur selber unsere Herzen mehr zu öffnen und Higher Love kann überall entstehen und gefunden werden.

Think about it, there must be higher love
Down in the heart and in the stars above
Without it, life is wasted time
Look inside your heart, I’ll look inside mine
Things look so bad everywhere
In this whole world, what’s fair?
We walk blind and we try to see
Falling behind in what could be
Bring me a higher love
Bring me a higher love
Bring me a higher love
Where’s this higher love, I’ve been thinking of?
Worlds are turning and we’re just hanging on
Facing our fear, standing out there alone
Oh a yearning, and it’s real for me
There must be someone who’s feeling for me
Things look so bad everywhere
In this whole world, what’s fair?
We walk blind and we try to see
Falling behind in what could be
Bring me a higher love
Bring me a higher love
Bring me a higher love
Where’s this higher love, I’ve been thinking of?
I will wait for it, I’m not too late for it
Until then, I’ll sing my song
To cheer the night along
I could light the night up with my soul on fire
I could make the sun shine from pure desire
Let me feel the love come over me
Let me feel how strong it can be
Bring me a higher love
Bring me a higher love, oh
Bring me a higher love
I could rise above for this higher love

War to fight

Posted: 11/02/2012 in gefühle
Schlagworte: , , ,

Wir haben alle irgendwie oder irgendwo zu kämpfen. Krieg herrscht überall. Manchmal in unseren Köpfen, in unseren Seelen, in unseren Gefühlen, in unseren Partnerschaften, in unseren Herzen,  in unseren Familien, in unseren Jobs, in unseren Ländern, auf unserer Erde.

Ohh, Can’t Anybody See
We’ve Got A War To Fight
Never Found Our Way
Regardless Of What They Say
How Can It Feel, This Wrong
From This Moment
How Can It Feel, This Wrong
Storm.. In The Morning Light
I Feel
No More Can I Say
Frozen To Myself
I Got Nobody On My Side
And Surely That Ain’t Right
And Surely That Ain’t Right
Ohh, Can’t Anybody See
We’ve Got A War To Fight
Never Found Our Way
Regardless Of What They Say
How Can It Feel, This Wrong
From This Moment
How Can It Feel, This Wrong
How Can It Feel, This Wrong
From This Moment
How Can It Feel, This Wrong
Ohh, Can’t Anybody See
We’ve Got A War To Fight
Never Found Our Way
Regardless Of What They Say
How Can It Feel, This Wrong
From This Moment
How Can It Feel, This Wrong

Reblogged from denkbonus:

Eigentlich hatte ich das Unken sein lassen wollen. Aber die Meldungen der letzten Tage lassen meine Alarmsirenen laut aufheulen. Möglicherweise trägt man sich in Washington mehr denn je mit einem baldigen Angriff auf den Iran, während man zugleich Gegenteiliges verlauten lässt.

Meldung I – Die USS- Enterprise ist am 3. April im persischen Golf eingetroffen. Einst der Stolz der US- Navy hat der Flugzeugträger heute nach 51 Dienstjahren den Status eines Seelenverkäufer erlangt.

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Es gibt auch noch einige andere die sich Sorgen machen.

Reblogged from denkbonus:

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Etwas wundervolles ist geschehen. Ronny, ein 41 Jahre alter Israeli hat vor 2 Tagen die Initiative übernommen und das einzige getan, was sinnvoll ist. Auf seiner Facebookseite macht er dem iranischen Volk ein Liebeskompliment. Ronny ist Vater und gelernter Grafikdesigner. Um seiner Kampagne mehr Schwung zu verleihen hat er seine Botschaft in ein fröhlich, unschuldiges Design eingebettet, bestehend aus rosafarbenem Hintergrund und blauen Herzen.

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Ein wirklich wundervolles Beispiel, dass Hoffnung macht. Menschen die noch menschlich sind und menschlich handeln. Und noch dazu eine kreative Idee die für etwas Einzigartiges Benutzt wurde. We will never bomb your country! Lesen und staunen...