Eines meiner Lebensjahre ist also wieder Vergangenheit und somit schreitet auch meine Vergänglichkeit immer weiter voran. Die Zeit, welche ich bereits gelebt habe, vergrössert sich im Verhältnis zu der Zeit die noch vor mir liegt immer mehr. Die wilden Jahre habe ich hinter mir gelassen (ok so lange sind sie zwar auch noch nicht vorbei) und jetzt wäre es an der Zeit, wie es sich für eine sogenannte reifere Frau (was für ein schreckliches Wort) gehört, sich zurückzulehnen und zu geniessen.

Aber weit gefehlt. Das Leben als gereifte Frau ist weit komplizierter als ich es mir vorgestellt habe. Gut ich hatte den heimischen Herd und den geschützten Hafen kurz nach 40 verlassen um mich noch einmal neu zu entdecken. Was andere vielleicht mit 20 machen hatte ich nachzuholen. Meine sogenannte Reife hat sich also etwas verzögert.

Nun aber bin ich endlich gereift, körperlich, geistig und seelisch, wie man so schön sagt. Gegen das Geistige und Seelische reifen ist ja nichts einzuwenden, aber das Körperliche – ?! Auch ich, wie viele Frauen, muss einsehen, dass der Kampf gegen die Schwerkraft und die Zeit endgültig verloren ist auch wenn ich mich noch so anstrenge. Auch wenn die Werbung gezielt für die reifere Frau immer wieder neue Mittelchen findet (welche ich natürlich auch ausprobiere) hat Frau keine Chance.

Natürlich geht es den Männern nicht besser nur die empfinden es einfach nicht so, weil sie sich auch noch mit einem Bierbauch schön finden.

Wie dem auch sei, ich bin gereift und basta.

Meine Wünsche und Träume für die nächsten Jahre sind jedoch jung und noch nicht ganz ausgereift.

Prosit mein neues Lebensjahr!

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Pentagramm für 2014

Veröffentlicht: 04/01/2014 in pentanalogie, Zukunft
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Für das Jahr 2014 habe ich mal wieder ein Pentagramm gemacht und mir die Zahlen angeschaut. Es gibt bestimmt viele verschiedene Interpretationen, diese ist von mir  ganz persönlich und ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit.

2014 ein 7er Jahr

Zuerst das Hexeneinmaleins, welches uns über die Zahlen einen Schlüssel geben will:

Du musst versteh’n,
Aus EINS mach ZEHN,
Die ZWEI lass geh’n
Die DREI mach gleich, so bist Du reich!
Die VIER verlier!
Aus FÜNF und SECHS
so sagt die Hex
mach SIEBEN
und ACHT! Dann ist’s vollbracht!
und NEUN und EINS
und ZEHN ist kein’s!
Das ist das Hexeneinmaleins!

Wir stehen dieses Jahr also an einer Schwelle (mach SIEBEN) und es ist noch nicht vollbracht!

Polarität der 7:

Licht – Schatten
Freude – Frust
Gesundheit  – Krankheit
Genuss – Verdruss
Frei sein – gefangen sein

Das Ziel wäre die Leichtigkeit des Seins zu er-leben. Es werden viele Theorien aufgestellt zur Verbesserung der Lebensumstände, des Wohlergehens der Menschen, des Umweltschutzes etc. Theoretisch möchten viele einen Wandel, praktisch ist man gefangen in alten Strukturen und es braucht viel Mut sich von Altem zu befreien.

Immer mehr Menschen verlangen nach Freiheit und sind bereit dafür zu kämpfen, jedoch fehlt ihnen die Richtung und das macht sie anfällig falschen Führern zu folgen und am Ende laufen sie Gefahr wieder in Unfreiheit unter einer neuen Macht zu stehen, welche sie jedoch nicht als solche erkennen. Es muss wieder gelernt werden Eigenverantwortung zu übernehmen und nicht auf die Lösungen eines Systems zu warten. Niemand gibt mir Freiheit, wenn nicht ich selber mir diese auch gebe.

Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Menschen die in ihrer Freizeit Süchte entwickeln, freizeitsüchtig sind und dem Alltag entfliehen wollen und sich gleichzeitig wieder zu Gefangenen ihrer Freizeitaktivitäten machen. Aktivität wird zur Sucht und zum Zwang. Genuss wird zum Verdruss, da man den Genuss als Mittel zur Flucht aus der Realität verwendet.

Die aufgezählten Polaritäten der 7 werden stark spürbar sein in Bezug auf die Themen:

  1. Zeit, Disziplin, System, Absicherung, Lebensangst
  2. Gesellschaft, Volk, Zugehörigkeit, Verwirklichung
  3. Familie, berufliche Wahl, Sexualität, Leistungsvermögen, Geld, Zukunft
  4. Liebe, Eigenliebe, Ent-Scheidung, Treue, Partnerschaft, Wahrheit oder Lüge

Im Bereich 1: werden wir gezwungen sein unsere Einstellungen zu wandeln, Eigeninitiative zu ergreifen und nicht darauf zu hoffen, dass es für uns gerichtet wird. Unsere Stärke ist gefragt.

Im Bereich 2: wird der Wille zur Verwirklichung von (Lebens-) Zielen immer grösser werden und die Begeisterungsfähigkeit des Volkes für Veränderungen wächst. Man hat eine Wahl zu treffen.

Im Bereich 3: wird der Wunsch nach Erfüllung statt Geld immer mehr Gewicht erhalten. Zu werden statt zu leisten. Eine weiblichere Sexualität an Stelle einer ausbeuterischen, fordernden Sexualität wird verlangen die innere Einstellung in Bezug Mann/Frau zu ändern.

Im Bereich 4: werden wir erkennen müssen, dass Zwang oder ein System keine Absicherungen sind.

Lösung bringt, sich von alten Werten und Ansichten zu lösen, sich auf sich selber zu besinnen und sich nicht von der Masse, Medien, Führern oder sonst wem manipulieren zu lassen. Wer neue eigene Wege geht hat gute Chancen, braucht aber ein gutes Selbst-Vertrauen um nicht von seinem Weg abzukommen.

Wir haben die Möglichkeit, bewusst in diesem 7er Jahr unsere Individualität mit Freude zu leben, unsere Begabungen und Talente zu verwirklichen und den Spagat zwischen den Polaritäten so gut es geht zu meistern.

Pentagramm 2014

Heute ist es so weit, wir haben den Black Friday der Freitag nach Thanksgiving in den USA. Dieser Tag ist der Start der Weihnachtseinkaufssaison in Amerika, der Tag an dem die Geschäfte früh morgens öffnen und schon Menschenschlangen vor den Türen warten um wie eine Horde mongolischer Krieger ins innere der Läden zu stürmen um zu ergattern was es zu ergattern gibt. Was ist egal, Hauptsache kaufen. Menschen werden niedergetrampelt als ginge es um’s Überleben! Nein keiner dieser Menschen leidet Hunger oder wartet darauf gerettet zu werden. Konsumieren lautet der Schlachtruf, Kreditkarten sind ihre Waffen. Weihnachten steht bevor, das fest der Liebe, da muss man doch zeigen, dass man für seine Lieben bereit ist seine Kreditkarte bis zum Limit zu überziehen und alles aus purer Liebe. Seine Liebe anders zu zeigen scheint der Vergangenheit anzugehören, wird nicht mehr goutiert, so meint man mindestens. Kinder mit Geschenken zu überhäufen, mit denen sie vor lauter Überfluss nichts anzufangen wissen scheint einfacher zu sein, als ihnen Aufmerksamkeit, Zeit und Liebe zu schenken.

Stop Shoping!

Schenkt zu Weihnachten (oder wann auch immer) euren Lieben euer Herz, das kostet keinen Rappen und sie haben mehr davon. Kaufen nützt vor allem den Geschäften und dem Staat. Warum müssen wir alle dem Ratenfänger der so schön auf der Flöte spielt folgen? Wo führt es uns hin? Spiel Dein eigenes Lied. Ein paar Kerzen, eine winterliche Stimmung, der Duft von Mandarinen und Zimtsternen, ein Essen an einem festlich dekorierten Tisch mit Menschen die einem etwas bedeuten das ist schon genug Weihnachten.

What would Jesus buy? So das Video welches euch in eine etwas andere vorweihnachtliche Zeit führt. Ich bin weder eine Freundin der Kirche und schon gar nicht eine von Predigern, noch dazu von amerikanischen, aber was dieser Reverend Billy mit seinen Helfern da einen Monat ab dem Black Friday bis Weihnachten auf sich nimmt, finde ich nun wirklich beachtenswert und mutig dazu. Ein etwas irrer Reverend, aber vielleicht braucht es gerade das, denn von den “Normalen” gibt es genug.

Video  —  Veröffentlicht: 29/11/2013 in gesellschaft, Leben
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Dieser Bericht mit Bildern von Iwan Baan ist sehr eindrücklich und hat mich sehr berührt. Auch in der heutigen Zeit sind tausende von Menschen gezwungen zu unmöglichen Bedingungen zu Leben um zu überleben. Aus dem Raster der Behörden gefallen besetzen sie die Räume welche ebenfalls von den Behörden vergessen wurden, da nicht gewinnbringend. Menschen die am Rande der Gesellschaft leben, an Orten an denen keiner leben will, die sich aus Not an diesen Orten eine neue Lebensgrundlage geschaffen haben und ein System welches wie die meisten Gesellschaften funktioniert mit Läden und anderen Dienstleistungen.

Dieser Bericht zeigt den Überlebenswillen von Menschen auf, auch unter den unmöglichsten Bedingungen. Er zeigt aber auch die traurige Seite eines Teils unserer Welt auf, die wir meist nicht sehen und auch nicht sehen wollen. Danke Iwan Baan!

Das Idealbild eines homosexuellen Mannes ist eine knabenhafte Figur. Dieser Satz im clack Artikel «Du bist zu dick für ein Model!» mag wohl stimmen und kann tatsächlich ein Grund sein warum Modeschöpfer noch immer an “realen” Frauen vorbei Mode entwerfen. Mir als Frau, die schon längst nicht mehr zu diesem Zielpublikum gehört  gibt dies zu denken, dass ein grosser Anteil der weiblichen Bevölkerung sich täglich das Leben schwer macht um sich dem Diktat von Modeströmungen so zu unterwerfen, dass das Leben schlussendlich keinen Spass mehr macht. Nicht, dass ich selber nicht auch immer wieder damit konfrontiert wäre.

Meine 22 jährige Arbeitskollegin, 1,72 m gross, 65 kg, eine echte Blondine die man als ziemlich hübsch bezeichnen könnte, kämpft täglich direkt vor meinen Augen  mit dem Übel dieses Diktats. Eigentlich eine Genießerin, die wahnsinnig gerne isst und dem Sport nicht viel abgewinnen kann, startet in so manchen Tag mit einem schlechten Gewissen, wieder nicht diszipliniert genug gewesen zu sein. Der Versuch mit den diversesten Diäten der Sache Herr zu werden oder mindestens ihr schlechtes Gewissen ruhig zu stellen, scheitert immer schon nach ein paar Tagen. Trösten muss sie sich dann mit schönen Dingen die ihr ein gutes Gefühl geben. Diese junge Frau wird von Männer auf der Strasse angestarrt, aber sie bemerkt dies nicht. Sie selber ist einfach der Meinung, sie sei nicht dünn, hübsch usw. genug. Sie ist eine liebenswerte Person doch dies scheint für sie nicht von Belang zu sein. Nein die nicht ganz perfekte Figur, wie sie meint, bringt sie dazu schon am Morgen mit sich im Unreinen zu sein. Meine Versuche ihr ein anderes Bild von sich zu geben, nützen nicht viel, da sie ein fixes Bild davon hat wie es sein müsste.

Sie ist nur eine von vielen, die so empfinden. Grössere Brüste, Haarverlängerung, aufgespritzte Lippen, falsche Nägel, all dies macht weder sie noch all die anderen  Frauen sicherer. Frauen haben diesbezüglich eher einen Schritt rückwärts als vorwärts gemacht. Kein Selbstvertrauen und total dem Dicktat der Mode-(Männer)welt unterworfen. Gleichzeitig ist ihr Wahlspruch ” Lieber im Porsche weinen als auf dem Fahrrad” was gleich nochmals ein erschreckendes Bild zeigt. Sie ist überzeugt, dass eh jeder Mann irgend wann seine Liebste betrügt und will sich daher erst gar nicht auf eine Liebe einlassen die ihr zu sehr weh tun könnte, sonder bevorzugt es sich verwöhnen zu lassen. Hauptsache er hat was und bezahlt.

Wo sind wir gelandet?!

Gut es gab eine Zeit da haben wir uns dem Diktat der Männer unterworfen und haben nicht einmal davon profitiert. Vielleicht sind die jungen Frauen von heute einfach schlauer. Aber auch sie werden älter, aber vermutlich werden sie dann eben im Porsche weinen….

Dinge wie die Google Brille werden unser Leben nochmals stark verändern. Wenn man sich das Video ansieht, wird es einem schnell bewusst, wie einfach es wird, sein ganzes Leben auf dem Internet zu dokumentieren. Die Frage wäre dann, warum wir immer mehr das Bedürfnis haben all unsere Momente mit der ganzen Welt zu teilen. Der gläserne Mensch nimmt immer mehr Form an. Ob es zu unserem Vorteil ist und wir dadurch ein glücklicheres Leben führen sei dahin gestellt.

Video  —  Veröffentlicht: 24/02/2013 in gesellschaft, Internet, Zukunft
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Herrlich gemacht und für alle Paare verständlich ;-)

Video  —  Veröffentlicht: 23/02/2013 in beziehungen
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Mein Blog 2012 in review

Veröffentlicht: 26/01/2013 in ich
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Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 5.100 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 9 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Weihnachtskarte meiner Firma, mal was anderes. Gelungene Idee der rau werbeagentur.

“Damit 2013 nicht nur eine Hausnummer bleibt, geben wir Ihnen hiermit Gelegenheit, im Neuen Jahr Ihr erstes Haus zu bauen.”

Weihnachtskarte

Weihnachtskarte Haus

12.12.12

Veröffentlicht: 12/12/2012 in pentalogie
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Dieses Datum hat es in sich!

Die Eins:

Uranfängliche Einheit, der Anfang, der Schöpfer, die Summe aller Möglichkeiten, absolutes Sein, das Unteilbare, das noch im Keim befindliche, das Prinzip, das zur Dualität führt und von daher zur Vielfalt und wieder zurück zur endgültigen Einheit. Die Monade. In der Eins verdichtet sich der reine Geist der Null zur verstofflichten Welt.

Die Eins ist die erste Dimension. Sie ist weder Primzahl noch ist sie gerade oder ungerade, weder Quadrat noch Wurzel, sie ruht in sich selbst und ist dabei in allen anderen Zahlen enthalten, die diese gebiert und so erst das Zählen notwendig macht. Sie zeigt dem Menschen, der sich seiner Möglichkeiten und Kräfte bewusst geworden ist, diese allmählich zu erkennen.

Die Zwei:

Dualität, Zwielicht, Zwietracht, Konflikt, Zweifel, Andersartigkeit, der statische Zustand, das Verwurzelte, Gleichgewicht, Stabilität, Reflexion, die entgegengesetzten Pole, die Doppelnatur des Menschen. Begierde, denn alles, was in Dualität manifestiert ist, existiert in Gegensatzpaaren.

Die Zwei ist das Weinen und das Lachen. Sie repräsentiert das urweibliche Prinzip der Empfängnis, der großen Mutter. Das Gefühl bestimmt die Handlungen. Die Gegensätze, Sonne und Mond, König und Königin, Schwefel und Quecksilber. (Quelle rodurago)

An diesem Datum zu heiraten ist also keine schlechte Idee, da sich darin das Unteilbare, sowie die weiblichen Aspekte befinden. Von der Dualität zurück zur Einheit und wer wünscht sich nicht die vollkommene Einheit mit seinem Liebsten zu erlangen. Ob dies langfristig gelingt steht dann wohl eher wieder in den Zahlen jeder einzelnen Person.
Geniesst diesen einzigartigen Tag, denn es ist auch der ideale Tag für Neues!
Pentagramm

Nobody knows that she’s a lonely girl
And it’s a lonely world

Alicia Keys ist bestimmt eines dieser Girls on fire oder viel besser gesagt eine dieser starken Frauen die ihren Weg gehen. Aber leider ist es eben doch oft ein einsamer Weg.
Es gibt viele dieser starken Frauen überall auf der Welt und es werden immer mehr und das ist gut so und nötig, denn Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor eine Tatsache.

Wir brauchen noch mehr Girls on fire!

She’s just a girl, and she’s on fire
Hotter than a fantasy, lonely like a highway
She’s living in a world, and it’s on fire
Filled with catastrophe, but she knows she can fly away
Oh, she got both feet on the ground
And she’s burning it down
Oh, she got her head in the clouds
And she’s not backing down
This girl is on fire
This girl is on fire
She’s walking on fire
This girl is on fire
Looks like a girl, but she’s a flame
So bright, she can burn your eyes
Better look the other way
You can try but you’ll never forget her name
She’s on top of the world
Hottest of the hottest girls say
Oh, we got our feet on the ground
And we’re burning it down
Oh, got our head in the clouds
And we’re not coming down
This girl is on fire
This girl is on fire
She’s walking on fire
This girl is on fire
Everybody stares as she goes by
Cause they can see the flame that’s in her eyes
Watch her when she’s lighting up the nights
Nobody knows that she’s a lonely girl
And it’s a lonely world
But she gon’ let it burn baby, burn baby
Dear God, if you’re here God
Make the fire disappear when they stare God
Take away my fear when they interfere God
Do you fear God? Cause I feel God
And in my backyard, that’s a deer, God
And that’s a horse ranch
And to my core fans, keep reppin’ me
Do it to the death of me
X in the box, cause ain’t nobody checkin’ me
This girl is on fire
This girl is on fire
She’s walking on fire
This girl is on fire
Oh, oh, oh…
She’s just a girl and she’s on fire

Wortlose Zeiten

Veröffentlicht: 02/11/2012 in ich
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Es gibt Zeiten da hat man einfach keine Worte.

Keine Worte für das was nicht schon gesagt worden wäre.

Keine Worte für Dinge die man sagen möchte.

Keine Worte für das was sich nicht in Worte fassen lässt.

Über die Liebe

Veröffentlicht: 14/09/2012 in beziehungen, gefühle, ich, liebe
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Genau das was hier von Khalil Gibran über die Liebe geschrieben steht, hat sie mit mir gemacht.
Ob ich die Geheimnisse der Herzen jetzt erkannt habe? Jedenfalls weiss ich dass mich die Liebe vieles gelehrt hat.

Khalil Gibran

Wenn die Liebe euch ruft, folgt ihr,
auch wenn ihre Pfade beschwerlich und steil sind.
Und wenn ihre Schwingen euch umfangen, gebt euch ihr hin,
auch wenn das Schwert zwischen ihren Fittichen euch verwunden mag.
Und spricht sie zu euch, schenkt ihr glauben,
auch wenn ihre Stimme eure Träume zerschlagen mag, so wie der Nordwind den Garten verwüstet.

Denn so wie die Liebe euch krönt, wird sie euch kreuzigen. so wie sie euer Wachstum befördert, stutzt sie euren Wildwuchs.
Ebenso wie sie zu euren Gipfeln emporsteigt und eure zartesten Zweige liebkost, die im Sonnenlicht zittern,
wird sie zu euren Wurzeln hinabsteigen und sie erschüttern in ihrem Erdverhaftetsein.

Wie Garben sammelt sie euch und drückt sich euch an die Brust.
Sie drischt euch, um euch zu entblößen.
Sie siebt euch, um euch von eurer Spreu zu befreien.
Sie mahlt euch blütenweiß.
Sie knetet euch, bis ihr geschmeidigt seid;
und dann übergibt sie euch ihrem heiligen Feuer, damit ihr heiliges Brot für Gottes heiliges Festmahl werdet.

All das wird die Liebe euch antun, damit ihr die Geheimnisse eures Herzens erkennt und in diesem Erkennen zu einem Bruchteil vom Herzen des Lebens werdet.

Solltet ihr aber aus Angst nur den Frieden der Liebe und die Freuden der Liebe erstreben,
dann ist es besser für euch, wenn ihr eure Blöße bedeckt und die Tenne der Lebe verlasst und hinaustretet
in die Welt ohne Jahreszeiten, wo ihr lachen werdet, aber nicht all euer Lachen, und weinen, aber nicht all eure Tränen.

Die Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Die Liebe besitzt nicht, noch will sie Besitz sein.
Denn der Liebe ist die Liebe genug.

Wenn ihr liebt, sollt ihr nicht sagen:”Gott ist in meinem Herzen” sondern: “ich bin im Herzen Gottes.”
und meint nicht, ihr könnt den Lauf der Liebe bestimmen, denn befindet sie euch für würdig, bestimmt vielmehr sie euren Lauf.

Die Liebe wünscht nichts, als sich selbst zu erfüllen.
doch wenn ihr liebt und Wünsche haben müsst, dann wünscht euch dies:
zu verschmelzen und gleich einem rauschenden Wasser zu werden, das der Nacht seine Weise singt.
Die Qual zu großer Zärtlichkeit kennen zu lernen.
Verwundet zu werden von eurem eignen Verständnis der Liebe;
und bereitwillig und freudig zu bluten.
Im Morgengrauen mit einem leichten Herzen aufzuwachen und für einen neuen Tag des liebens Dank zu sagen;
in der Mittagszeit zu rasten und dem entzücken der Liebe nachzusinnen;
am Abend dankbar heimzukehren;
und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen .

Zusammen wurdet ihr geboren, und zusammen werdet ihr für immer bleiben.
Ihr werdet zusammen sein, wenn die weißen Schwingen des Todes eure Tage zerstreuen.
Ja, selbst im schweigenden Gedächtnis Gottes werdet ihr beisammen sein.
Aber gestattet einander Freiräume in eurem Beisammensein.
Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.

Liebt einander, aber macht aus der Liebe keine Fessel:
sie sei eher eine wogende See zwischen den Küsten eurer Seelen.
Füllt jeder des anderen Becher, aber trinkt nicht aus einem einzigen Becher.
Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht von demselben Laib.
Singt und tanzt und freut euch zusammen, aber gestattet einander, je für sich allein zu sein,
gerade so, wie die Saiten einer Laute allein sind, auch wenn sie von derselben Musik erzittern.
Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderen Gewahrsam.
Denn einzig die Hand des Lebens kann eure Herzen fassen.
Und steht zueinander, doch nicht zu dicht beieinander:
denn die Säulen des Tempels stehen jede für sich,
und Eichenbaum und Zypresse wachsen nicht jedes in des anderen Schatten.

Das schöne Herz

Veröffentlicht: 23/08/2012 in ich, Leben, liebe
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An dieser Stelle möchte ich euch eine kleine Geschichte zeigen, die ich schon vor vielen Jahren las und die mich auch heute noch irgendwie berührt. Sie mag vielleicht etwas kitschig sein und doch trägt sie eine Wahrheit in sich, die wir alle verstehen, weil wir selber solche Narben in unseren Herzen tragen. Ich selber habe wohl auch ein paar sehr tiefe Narben in Herzen von anderen hinterlassen, ohne mir klar darüber gewesen zu sein. Heute trage ich ein paar von diesen Narben mehr auf meinem Herzen die noch immer schmerzen, aber ich weiss, dass es dadurch wirklich schöner geworden ist.

Das schöne Herz
Ein junger Mann stand eines Tages auf einem Platz in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz der ganzen Stadt habe.
Viele Menschen versammelten sich um ihn und alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es hatte keinen Fleck und keine Fehler. Alle versammelten Menschen gaben ihm Recht. Es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten.
Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut mit seinem schönen Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann auf und sagte: „Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.“
Die versammelte Menge und der junge Mann schauten auf das Herz des alten Mannes.
Dieses schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen, und es fehlten sogar ganze Teile.
Die Leute starrten ihn an: „Wie kannst du behaupten, dein Herz sei schöner?“ Der junge Mann schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und begann laut zu lachen.
„Du musst scherzen“, sagte er.
„Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Mein Herz ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.”
„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen.”
Die Menschen lauschten gespannt, als der Alte weitersprach: „Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es meinen Mitmenschen und oft geben sie mir dann ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau gleich sind, habe ich einige Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.
Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen.
Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen. Erkennst du jetzt die wahre Schönheit?“
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.
Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Dann nahm er ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herzen des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich herzlich und Seite an Seite gingen sie weg – und ließen die betroffene schweigende Menge zurück.

(Autor unbekannt)

Lügen haben kurze Beine

Veröffentlicht: 17/08/2012 in gesellschaft, Leben
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Was liegt einer Lüge zu Grunde und warum lügen Menschen? Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen. Gelogen wird auch aus Höflichkeit, aus Scham, aus Angst, Furcht, Unsicherheit oder Not (‚Notlüge‘), um die Pläne des Gegenübers zu vereiteln. Dieses Thema hat mich diesen Sommer stark beschäftigt.

Notlügen:
Da scheint jemand zu denken, dass es gerechtfertigt ist zu lügen, da er sich in Zugzwang sieht, also in Not. Aber warum frage ich mich ist er in Not? Wenn jemand in Not kommt, weil er nicht die Wahrheit sagen kann, dann heisst das doch nichts anderes, als dass er etwas zu verstecken hat, dass er etwas unrechtes tut, das er nicht sagen will. Warum sonst müsste er eine Notlüge anwenden? Notlügen werden im allgemeinen ja eher als nicht so schlimm angesehen, da man halt öfters  in einer Situation lieber keine langen Diskussionen will, über etwas von dem man denkt es sei eh belanglos oder unwichtig. Also schnell her mit der Notlüge und schon hat man sich gerettet.

Weisse Lügen:
Das sind die Lügen, die man”zum Wohle” von jemandem benützt. Kann es sein, dass man jemandem die Wahrheit nicht zumuten kann? Ich glaube wohl eher nicht, ausser dieser Mensch ist vielleicht todkrank, jedoch auch da glaube ich, dass die Wahrheit wohl der beste Weg ist. Nicht umsonst verspüren gerade viele Menschen am Bett eines sterbenden, denn dringlichen Wunsch die Wahrheit über etwas zu sagen, welches sie früher vielleicht immer verleugnet oder versteckt haben. Zudem glaube ich, dass jeder Mensch das Recht auf Wahrheit hat.

Die vorsätzliche Lüge oder auch gemeine Lüge:
Diese Lüge hat den eigenen Vorteil zum Zweck und nimmt den erheblichen Nachteil von Mitmenschen billigend in Kauf. Diese Lüge ist es wohl, die uns am meisten zu schaffen macht, die aber auch weit verbreitet ist.

Diese Art von Lüge bringt Leid und Kummer über Menschen und kann schwerwiegende Folgen haben. Sie war es, die vorsätzliche, gemeine Lüge, die mir schlaflose Nächte bereitete.

Sicher hat jeder von uns schon so eine Art von Lüge benützt und musste feststellen “Lügen haben kurze Beine”, was ja nichts anderes heisst, als dass man damit nicht weit kommt. Diese Lüge holt einem immer ein und ihr Rückschlag ist meist niederschmetternd und man muss einsehen, dass es besser gewesen wäre die Wahrheit zu sagen.

Am Schluss siegt die Wahrheit auch wenn dieser Sieg nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist.

Vor einer Weile konnte man hier über die wunderbare Idee eines Israelis namens Ronny lesen, der seine Kreativität dazu benutzte um die Plakatekampagne “We will never bomb your country” zu starten. Die Geschichte geht weiter und in einem Video fordert Ronny uns auf diese Nachricht nicht zu vergessen sonder weiter in die Welt zu tragen.

Dies sind wundervolle Beispiele von Menschen die wagen etwas zu tun, was wir alle unterstützen sollten.

So grad auch das Beispiel von Peter Lüthi dem Geschichtslehrer, der es als seine Verantwortung sah die rassistischen SVP Plakate letzten Sommer im HB Zürich zu überkleben.

Wir bewundern solche Menschen, weil sie etwas tun, was wir nicht zu tun wagen oder nicht tun weil wir einfach zu faul oder zu feige dazu sind. Ich zähle mich auch dazu und darum tue ich wenigstens das Minimum und verbreite ihre Taten. Vielleicht können diese eines Tages doch genug Leute motivieren weniger gleichgültig durch die Welt zu gehen, sondern auch etwas zu tun, denn es geht uns alle an.

Die Welt schaut besorgt auf den Iran beziehungsweise auf den Konflikt  zwischen Israel und dem Iran. Kritische Stimmen gibt es auf beiden Seiten und momentan ist es wohl eher Israel der das Kriegsbeil schwingt. Alle sind sich in einem Punkt einig. Wenn es zum Krieg zwischen Israel und dem Iran kommt, wird es nicht nur für diese Region schwerwiegende Konsequenzen haben, sondern auch für uns alle. Dieser Krieg muss um jeden Preis verhindert werden!

Ich bin keine Freundin der Politik von Ahmadinedschad, zu viele Menschenrechtsverletzungen gibt es unter seinem Regime und unter dem der Mullahs, soviel ist klar. Aber ich kritisiere auch die Politik von Israel und der USA. In diesem Interview mit dem ZDF hören wir einen Ahmadinedschad der  vielleicht mit einer gespaltenen Zunge spricht, dem man jedoch in einigen Punkten wohl doch Recht geben muss. Es gibt keine Achse des Bösen und wir sollten uns von keiner Regierung manipulieren lassen, sondern versuchen objektiv zu bleiben und ganz genau hinschauen, sei dies nun nach Westen oder nach Osten.

Schaut euch das Interview an und entscheidet selber.

Sorgen macht mir auch, dass nicht mehr gesagt werden darf, was gesagt werden muss :

Günter Grass “Was gesagt werden muss”

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren  wenn auch geheimgehalten 
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt „Antisemitismus“ ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muss.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muss,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir – als Deutsche belastet genug –
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.

Deine Identität ist Facebook! So könnte es damit weitergehen und bis jetzt machen wir  mehr oder weniger freiwillig mit (ich nicht ausgeschlossen). Aber wie auf dem Video von Tobias Leingruber gesagt wird, kann es sein, dass man auf bestimmte Seiten oder Anwendungen in Zukunft nur über eine Verbindung mit Facebook kommt und so weiter und so fort…

Facebook-Identität statt Personalausweis? Die gefährliche Vision von Tobias Leingruber.

Und hier der erste Videoclip (wenn man den so nennen kann) “Video killed the Radio Star”, der am 1. August 1981 auf MTV ausgestrahlt wurde . Damals hätten wir wohl auch nicht gedacht, dass sich alles so schnell verändert.

Ode an meine Mutter

Veröffentlicht: 18/03/2012 in ich
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Heute ist ein spezieller Tag, mein Tag und auch der meiner Mutter, mein Geburtstag. Der Tag an dem ich vor einigen Jahren auf dieser Erde gelandet bin. Die Umstände waren weder für meine Mutter noch für mich besonders gut und es war ein Glück dass wir es beide einigermassen gut überstanden haben. Es war ihr grösster Wunsch noch ein letztes Kind bekommen zu können, denn die Ärzte verboten ihr noch ein weiteres Kind zur Welt zu bringen, da es für sie einfach zu gefährlich war. So war ich als 3. Kind, das einige Jahre nach meinen zwei Geschwistern kam, auch das letzte das in die Familie kommen konnte und voller Freude erwartet wurde. Mit Risiko aber schon damals mit einem sehr guten Schutzengel,  kam ich gesund in diese Welt. Meiner Mutter bin ich sehr dankbar, dass Sie mir diese Gelegenheit gab trotz grossen Opfern die sie dadurch hinnehmen musste.

Ich war kein besonders gesundes Kind und meine Mutter musste öfters um mich bangen, wie ich um sie. Beide sind wir im Zeichen der Fische geboren und unsere Tiefe und Sensibilität, die Gratwanderung zwischen dem Diesseits und Jenseits hat uns das Leben nicht immer erleichtert. Viele ihrer Träume konnte sie nicht verwirklichen, aber nie gab sie auf das zu verwirklichen was sie verwirklichen konnte. Sie war eine starke Frau und das hat sie an uns weitergegeben. Sie hat das Frauenbild in mir geprägt und so bin auch ich eine Frau geworden, die ihren eigenen Weg geht, Menschen und Dinge zurücklassen musste um den ganz eigenen Weg zu finden. Wie für sie, war das auch für mich nicht einfach, denn dabei wurden Menschen verletzt die wir liebten. Es gab eine Zeit, da musste ich sogar sie zurücklassen, mich bewusst von ihr entfernen um das tun zu können was für mich wichtig und richtig war. Es hat uns beiden sehr grosse Schmerzen bereitet und heute würde ich es vermutlich nicht mehr so machen, denn es wäre auch anders möglich gewesen, auf eine liebevollere Weise. Sie hat mir auch das verziehen, wie sie mir alles verziehen hat, aus Liebe.

Diese Liebe die nur eine Mutter zu ihrem Kind haben kann, diese bedingungslose Liebe fehlt mir heute, denn meine Mutter ist nicht mehr auf dieser Erde. Ich bin längst kein Kind mehr und doch vermisse ich diese Liebe, denn diese Art von Liebe werde ich in meinem Leben nie mehr haben. Es ist wie es immer ist im Leben, solange man etwas hat weiss man nicht was es bedeutet es zu haben, aber wenn man es nicht mehr hat erkennt man erst die grosse Bedeutung. Ich danke meiner Mutter für ihr grosses Herz, das vor lauter Kummer krank wurde und uns trotzdem gezeigt hat was es heisst zu lieben. Die Liebe war für sie das wichtigste im Leben und auch das verbindet mich mit ihr, denn für mich ist es genau so. Wie sie, habe auch ich mich in jungen Jahren für die Liebe und nicht für Status entschieden und so ist es auch heute noch. Sie hat mich gelehrt nach dem Herzen zu gehen auch wenn es nicht immer glücklich endete.

Ich bin meiner Mutter heute näher als ich es vielleicht je war und ich weiss dass sie das spürt. Sie wird mich mein restliches Leben ebenso begleiten wie als sie noch da war, denn ich bin ein Teil von ihr und diese Verbindung besteht für immer und das tröstet mich.

Danke Mams!

Licht und Schatten

Veröffentlicht: 18/02/2012 in ich, Leben
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An manchen Tagen ist das Leben einfach irgendwie anders. So ein Tag ist heute. Alles, einfach alles fühlt sich gut an. Ich bin ganz bei mir, ganz ich und nichts kann dieses Gefühl des Eins-sein stören. Äusserlich ist alles wie immer, aber in mir tanzt das Leben. Niemand hat dies bewirkt, es ist einfach. Würde das Leben jeden Tag so in mir tanzen wäre ich im Garten Eden und es wäre egal wo ich mich befinden würde, denn dieser Garten wäre in mir.

Aber nicht jeder Tag ist so. Schuld sind dann die Umstände oder sonst etwas. Dabei ist der Garten in mir verschlossen und ich weigere mich durch sein Tor zu gehen. Manchmal kann ich aber auch einfach nicht durch dieses Tor gehen, weil ich die Schattenseiten jenseits dieses Gartens erleben muss um das Glück wieder zu erkennen.

Kein Licht ohne Schatten in dieser dualen Welt. Heute überwiegt das Licht, aber der Schatten ist immer da.

War to fight

Veröffentlicht: 11/02/2012 in gefühle
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Wir haben alle irgendwie oder irgendwo zu kämpfen. Krieg herrscht überall. Manchmal in unseren Köpfen, in unseren Seelen, in unseren Gefühlen, in unseren Partnerschaften, in unseren Herzen,  in unseren Familien, in unseren Jobs, in unseren Ländern, auf unserer Erde.

Ohh, Can’t Anybody See
We’ve Got A War To Fight
Never Found Our Way
Regardless Of What They Say
How Can It Feel, This Wrong
From This Moment
How Can It Feel, This Wrong
Storm.. In The Morning Light
I Feel
No More Can I Say
Frozen To Myself
I Got Nobody On My Side
And Surely That Ain’t Right
And Surely That Ain’t Right
Ohh, Can’t Anybody See
We’ve Got A War To Fight
Never Found Our Way
Regardless Of What They Say
How Can It Feel, This Wrong
From This Moment
How Can It Feel, This Wrong
How Can It Feel, This Wrong
From This Moment
How Can It Feel, This Wrong
Ohh, Can’t Anybody See
We’ve Got A War To Fight
Never Found Our Way
Regardless Of What They Say
How Can It Feel, This Wrong
From This Moment
How Can It Feel, This Wrong

Higher Love

Veröffentlicht: 03/02/2012 in gefühle, liebe, musik
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Wir brauchen sie alle und ich bin mir sicher jeder Mensch bekommt sie auf die eine oder andere Weise. Dieser Song berührt im Herzen und vielleicht brauchen wir nur selber unsere Herzen mehr zu öffnen und Higher Love kann überall entstehen und gefunden werden.

Think about it, there must be higher love
Down in the heart and in the stars above
Without it, life is wasted time
Look inside your heart, I’ll look inside mine
Things look so bad everywhere
In this whole world, what’s fair?
We walk blind and we try to see
Falling behind in what could be
Bring me a higher love
Bring me a higher love
Bring me a higher love
Where’s this higher love, I’ve been thinking of?
Worlds are turning and we’re just hanging on
Facing our fear, standing out there alone
Oh a yearning, and it’s real for me
There must be someone who’s feeling for me
Things look so bad everywhere
In this whole world, what’s fair?
We walk blind and we try to see
Falling behind in what could be
Bring me a higher love
Bring me a higher love
Bring me a higher love
Where’s this higher love, I’ve been thinking of?
I will wait for it, I’m not too late for it
Until then, I’ll sing my song
To cheer the night along
I could light the night up with my soul on fire
I could make the sun shine from pure desire
Let me feel the love come over me
Let me feel how strong it can be
Bring me a higher love
Bring me a higher love, oh
Bring me a higher love
I could rise above for this higher love

Don’t hesitate!

Veröffentlicht: 22/01/2012 in musik
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Do it!

Der Bericht dieses Mannes ist nur ein Schicksal der 800 Gefangenen im Alter zwischen 12 und 89 Jahren die während den letzten 10 Jahren in Guantanamo ohne Recht festgehalten wurden. Es ist ein Bericht des Grauens! Jeder soll sich seine Meinung selber bilden es gibt genügend Informationen darüber. Wer sehen will der sieht.

ZUR PERSON

  • DoD

    Lakhdar Boumediene, Jahrgang 1966, stammt ursprünglich aus Algerien. 1997 zog er mit seiner Familie nach Sarajewo, wo er in leitender Funktion für die Hilfsorganisation Roter Halbmond arbeitete. Am 19. Oktober 2001 wurde er festgenommen – weil er angeblich ein Bombenattentat auf die US-Botschaft geplant haben soll. Obwohl ihn das oberste Gericht Bosniens freisprach, wurde er von US-Agenten nach Guantanamo entführt. Er saß siebeneinhab Jahre unschuldig hinter Gittern, bis ihn ein US-Bundesrichter in sämtlichen Anklagepunkten entlastete.

Seinen Bericht “Mein Alptraum Guantanamo” kann man hier nachlesen.

Nicht ohne meinen Tschador oder wie?

Veröffentlicht: 05/01/2012 in ich, Iran, Leben
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Schon längere Zeit  beobachte ich die politischen Entwicklungen im Iran. Nicht ohne Grund, zum einen bin ich eine Frau die sich für das Geschehen auf unserer Welt interessiert und zum anderen kommt mein Schatz aus dem Norden Teherans. Da ich auch jemand bin die gerne fremde Welten entdeckt liegt es auf der Hand, dass ich den Iran gerne bereisen würde, was mit jemandem der Persisch (Farsi) spricht und die Kultur kennt einiges einfacher wäre. Bis jetzt haben mich allerdings ein paar Dinge davon abgehalten. Eine islamische Republik mit einem politischen System welches seiner Bevölkerung nur wenig Freiheiten lässt, diese unterdrückt und mit Gewalt gegen alles vorgeht was nicht in ihrem Sinne ist kann kein Land sein das ich gerne besuchen möchte. Als Frau habe ich vermutlich noch ein paar Widerstände mehr als ein Mann. Ich mit einem Tschador geht ja überhaupt nicht! Dass ich mich in einem islamischen Land entsprechend kleide ist für mich selbstverständlich, aber ich bedecke mich bestimmt nicht mit einem Tschador und demonstriere damit eine Haltung die meiner überhaupt nicht entspricht. Immer wieder erklärte mein Schatz, dass in Teheran inzwischen sehr viele Frauen es wieder vermehrt wagen sich weiblich zu kleiden, ihre Haare nur leicht mit einem Kopftuch bedecken und demonstrativ modisch daherkommen. Auch die jungen Männer lassen sich nicht mehr davon abhalten gestylt durch die Strassen Teherans zu gehen auch wenn sie immer mal wieder Verweise dafür bekommen oder gar für eine Nacht ins Gefängnis müssen. Eine kleine Rebellion ist im Gange. Das Video von Arte zeigt diese Veränderungen schön auf, obwohl man natürlich nicht vergessen darf, dass diese Veränderungen in erster Linie in Teheran zu finden sind und es im grössten Teil des restlichen Landes noch ganz anders aussieht. Aber die Veränderungen beginnen immer in den Städten mit einem kleinen Feuer, welches sich dann vielleicht in einen Flächenbrand ausbreitet.

Natürlich wünsche ich mir für den Iran, dass die Jungen weiter rebellieren werden und der Tag kommen wird, da jeder die Freiheit hat das Leben zu führen welches er sich wünscht. Sollte ich irgendwann doch in den Iran reisen, werdet ihr es bestimmt erfahren.

Wir feiern und freuen uns auf das neue Jahr. Das ist ja auch gut so, wir müssen weiterhin versuchen positiv zu denken, obwohl die Aussichten in vielerlei Hinsicht nicht rosig sind. Vieles steht auf dem Spiel, was im 2011 schon angefangen hat (Währungskrise etc.). Bis jetzt hat der Einzelne hier in der Schweiz vermutlich noch nicht sehr viel davon zu spüren bekommen. Wir schauen uns die Bilder im TV an, sind entsetzt und denken, dass es uns nicht treffen kann. Vielleicht ist das ein Schutz der uns hilft positiv weiterzugehen oder aber auch nur Verblendung. Ich bin dafür, dass wir an das Positive glauben, aber auch dafür, dass wir klar sehen was vor sich geht.

Es geht was vor sich mit unserer Welt das ist offensichtlich. Wer es sehen will, der sieht es, wer nicht ist vielleicht (noch) glücklicher. Ich meinerseits sehe lieber was auf mich zukommt, damit ich wenigstens dort wo ich kann reagiere solange es noch geht.

2011 blog review

Veröffentlicht: 01/01/2012 in 2011, ich
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Ein kleiner Blog der mir Freude bereitet und vielleicht manchmal auch Dir.

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 3.700 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 3 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Die Bilder von Reuters für 2011 sind raus. Ich schau mir das an und denke “in was für einer Welt leben wir”! War das einzige “High-Light” die Heirat von Prinz William und Kate? Zu berichten in den Medien gab es bestimmt nicht sehr viel Positives und wenn ich auf Goggle suche unter 2011 positive Ereignisse, dann kommt nichts gescheites dabei heraus. Gibt es wirklich nichts Positives zu berichten oder wollen wir einfach lieber nur die negativen Nachrichten lesen/sehen/hören? Verkauft sich das Negative besser?

Ich denke darüber nach wie mein ganz persönliches 2011 war.  Es war auch ein Jahr mit Turbulenzen und Veränderungen. Ein Jahr mit wegweisenden Entscheidungen, ein Jahr mit neuen Einsichten und neuen Aussichten. Ein Jahr, das mir durch das schwierige Schicksal eines mir nahen Menschen an die Nieren ging, ein Jahr das dadurch aber auch mein Herz mehr öffnete. Ein Jahr in dem ich mich selber weniger wichtig nahm als noch ein Jahr vorher. Ein Jahr in dem mir vieles nicht mehr als wichtig erschien, ein Jahr in dem ich menschlicher wurde.

Das Jahr 2011 (auf Grund der Zahlen) stand im Zeichen von Land, Grundbesitz, Heimat, Besitz, was sich vor allem in seiner negativen Form äusserte und heute deutlich sichtbar ist. Viele Menschen haben Land und Heimat verloren, viele verloren Besitz (Geld) und ganze Völker wissen nicht mehr so recht was Heimat bedeutet.

2012 steht im Zeichen von sozialen Beziehungen, Gesellschaft, Volk, Öffentlichkeit und der Verwirklichung. Im positiven Sinne könnte dies heissen, dass das Volk sich durchsetzt, die Frage wird nur sein was dies kosten wird. Hoffen wir auf eine Veränderung im weiblichen Sinn, da auch diese Zahlen in 2012 enthalten sind, also auf eine die durch Verhandlungen statt durch Gewalt und Krieg stattfindet.

Was immer auch 2012 geschehen mag ich versuche danach zu leben:

Gelassen Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
mit Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und auf die Weisheit zu hoffen das eine vom anderen zu unterscheiden.

Strolche

Veröffentlicht: 09/12/2011 in foto, ich
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Ich wollte doch schon immer zu den “Kleinen Strolchen” gehören. Diese Übung gab mir Gelegenheit dazu.

Die Zukunft beginnt (am) Morgen

Veröffentlicht: 04/11/2011 in Leben
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Der tägliche Kampf…

Ich habe mich vom Langstrassenquartier verabschiedet und meine Loft Thomas und Poonam überlassen um dort etwas “Licht ins Dunkel” zu bringen. Die beiden eröffnen mit SANAPURNA am 5. November ihr Studio für Yoga und Ayurveda. Ich bin sicher, dass es eine ganz tolle Sache wird und alle die sich interessieren sind herzlich eingeladen an der Eröffnungsparty einen persönlichen Augenschein zu nehmen.

Thomas und Poonam I wish you all the best! See you at the Party.

Vor 11 Jahren zog ich nach Zürich und ich wusste, wenn schon nach Zürich, dann mitten hinein, dort hin wo Zürich pulsiert. Ich landete also im Kreis4 an einer Querstrasse zur Langstrasse. Eine herzige kleine Dachwohnung mit einer tollen Dachterrasse war mein Zuhause. Die Nachbarschaft war ein buntes Volk von Nutten, Freiern, Puffmüttern, Studenten, Künstlern, Architekten, Asylanten aus aller Welt und (fast) ganz normalen Leuten wie mir. Ich fühlte mich wohl, obwohl rund herum so einiges abging. Da gab es Nächte wo Frauen (Nutten) laut um Hilfe und Polizei riefen, da sah ich wie bereits morgens um 7 Uhr Freier bei Nutten an die Türe klopften für eine schnelle Nummer vor der Arbeit. Junge wie auch alte Männer suchten das Puff auf der anderen Strassenseite auf. Es sah zwar nicht direkt wie ein Freudenhaus aus, als Kneipe getarnt erleichtert es den Freiern den Schritt über die Schwelle. Ich sah junge Männer die sich früh am Morgen an der Tür dieses Hauses fast nicht von ihrem Freudenmädchen trennen konnten. Es gab solche, die regelmässig kamen und wie es schien sich hoffnungslos verliebt hatten (Drama inklusive). Es gab Nächte mit Schlägereien und Besoffenen, die durch die Gasse lärmten und natürlich gab es auch die gespenstisch wirkenden Junkies die auf der Suche nach Stoff herumirrten mit denen ich aber nie ein Problem hatte. Alles eben typisch für diese Gegend. Oft kam ich spät Nachts nach Hause, doch hatte ich nie etwas zu befürchten. Das Höchste war, dass mir ab und zu Männer folgten um dann anständig zu fragen, ob ich Zeit hätte und auch wieder anständig abzogen, als sie merkten, dass sie bei mir wohl an die falsche geraten waren.

2 Jahre wohnte ich dort, zog dann in einen anderen Stadtkreis und kehrte nach 4 Jahren wieder zurück an die Langstrasse. Ich hatte dort weiterhin mein Malatelier gehabt, welches ich nun zur Loft umbaute um dort zu wohnen. Links von meiner Loft und auch auf der andern Strassenseite gab es Gogoschuppen, die gleichzeitig natürlich Bordelle waren, was mich nicht weiter störte. Es ist ein sehr lebhaftes Gebiet, das war mir schon klar bevor ich kam. Hinter dem Haus in dem ich wohnte gibt es mehrere Häuser mit Sozialwohnungen oder besser gesagt mit Menschen die nichts mehr zu verlieren haben. Ich wusste was mich erwartete. Das Langstrassenquartier hatte aber auch seine Faszination und ich erlebte viele schöne Feste auf der Strasse, in der Bäckeranlage, auf dem Kasernenareal, bei der Kanzlei oder dem Helvetiaplatz. Die Feste waren bunt, fröhlich, tolerant, multikulti – schön. Das Schöne an diesem Quartier überwog für mich damals noch, obwohl die Nächte  laut waren und die Sirenen der Polizeiautos zur Nacht gehörten.

Etwas mehr als 4 Jahre wohnte ich an dieser lebhaften Strasse, bis ich nun sagen musste – ES REICHT!

Das Quartier hat sich verändert. Mit der Longstreet-Bar nahm es seinen Anfang. Das Langstrassenquartier wurde zur Ausgangsmeile. Nicht mehr nur Freier sondern vor allem Partypeople vielen nun ab Donnerstagabend über das Quartier her. Ein In-Lokal nach dem anderen eröffnete, in meiner Strasse das Bling und die Marsbar, an der Langstrasse das Cocuna, Zukunft, Diva-Club, St. Pauli, Revier etc. ich könnte noch einige mehr aufzählen. Nicht dass ich etwas gegen all diese Lokale hätte, nein überhaupt nicht, aber diese Lokale veränderten alles. Es ist erschreckend zu sehen wie sich das Partyvolk heute benimmt. Nie zuvor hat es so viel Dreck in diesem Quartier gegeben. Es wird Party gemacht, sich betrunken und die Sau rausgelassen. Die parkierten Autos werden als Tische und auch Sitzgelegenheiten benützt. Nach solchen Nächten war mein Auto nicht selten vollgestellt mit Flaschen und Dosen und rundherum hatte es Glasscherben und Abfall. Es wird überall hin gekotzt und gepisst. Massenweise strömen die Leute durch die Strasse bis morgens um 7 Uhr. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun und ist total machtlos. Die jungen Männer sind aggressiv und warten nur darauf  dass es “los geht” und verhalten sich entsprechend. Entweder sind sie aufgeputscht durch irgend eine Droge und verhalten sich wie Verrückte oder aber sie sind zugedröhnt und schleichen herum und kotzen. Ausgansmeile sprichwörtlich zum Kotzen!

In den Häusern mit den Sozialwohnungen herrscht inzwischen der Ausnahmezustand. Es wird in grossem Stil gedielt und die Junkies stehen schon früh morgens vor dem Haus. Fast täglich fährt die Polizei vor, doch eine Veränderung sehe ich nicht. Abends und in der Nacht schreien die Junkies vor den Häusern herum wohl um jemanden dazuzubewegen ihnen etwas zu verkaufen. Die Tür wurde inzwischen vergittert und manchmal kann niemand rein oder raus bis die Polizei kommt. Seit der Tessinerkeller nicht mehr da ist hat sich die Lage verschärft und ich frage mich, wer in die teuren Wohnungen, welche jetzt dort gebaut werden, einziehen will.  Ob die neue Europaallee, welche gegen 2014 fertig gebaut sein wird und mit dem Designer-Hotel an die Langstrasse anschliesst, die Missstände verdrängen kann scheint mir heute fraglich, wenn man die Situation nicht in den Griff bekommt.

Mich jedenfalls hat dieser Zustand, welcher momentan im Langstrassenquartier herrscht vertrieben. Die Dokserie des SF über die Langstrasse hat nach Meinung vieler Leute die dort leben ein total falsches und viel zu harmloses Bild gezeigt.

Ich jedenfalls sage bye bye Langstrasse.

Backistan

Veröffentlicht: 16/09/2011 in ich
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Projektarbeit für die x-art. Eine neue Firma entsteht die mit Backwaren zu tun hat. Denk dir aus was du genau machen möchtest, wo und wie etc.  dazu sind CI und CD zu erstellen (Corporate Identity, Corporate Designe).

Meine Idee eine Kette in grossen Städten im Stil von Starbucks mit Schwerpunkt auf Backwaren und Tees aus dem Orient. Die Lokale sollten die Ausstrahlung eines orientalischen Cafehauses haben, aber moderner.

Mein Lehrer fand die Idee mit dem Namen nicht so toll weil es zu sehr nach Pakistan töne und damit einen schlechten Beigeschmack habe (Terror, Al Kaida etc.). Sarkastische Sprüche meiner Mitschüler (die nicht bös gemeint waren) wie etwa <da kannst Du dann Bombentorten 9/11 anbieten> blieben natürlich nicht aus. Was die meisten scheinbar nicht wissen ist, dass -stan soviel wie Platz, Ort oder auch Land bedeutet und daher Bestandteil der Namen zahlreicher Länder und Regionen in von indo-iranischen Völkern besiedelten Gebieten ist.

Nun wie auch immer, ich war von meiner Idee nicht abzubringen und habe mal das Logo entworfen. Wer weiss vielleicht siehst Du diesen Namenszug plötzlich irgendwo auf der Strasse…. ;-)

AUFWACHEN!

Ich denke dazu muss nichts weiter gesagt werden. Ausser dass man den Artikel sind Netzwerke Beziehungskiller lesen sollte.  Man kann genau das was im Artikel beschrieben wird täglich sehen, vor allem –  aber nicht nur bei jungen Leuten. Und gleich ein Buchtipp dazu damit wir nicht vergessen, dass die Erde kein Google ist.

Zugegeben ich habe ein iPhone, einen iPod, einen iMac und hätte gern ein iPad. Alles wirklich tolle Dinge die das Leben erleichtern und oft auch noch Spass machen. Ich liebe neue Techniken und ich bin sicher, dass die Grenze des Machbaren so weit von uns entfernt ist, dass es für uns unmöglich ist diese zu sehen. Vielleicht gibt es auch keine, das werde ich wohl nie erfahren.

Manchmal allerdings komme ich dann doch etwas ins Grübeln. Sind wir nicht wahnsinnig abhängig von diesen Dingen? Können wir überhaupt bald noch existieren ohne eins dieser i’s? Manchmal kommt es mir vor als wäre Steve Jobs eine Art Rattenfänger der vorausgeht und uns das wundervolle Lied des süssen Apfels vorspielt, das die ganze Welt gefangen hält. Ja o.k.ich lauf ja auch hinterher, weil es einfach so verdammt cool ist! Doch irgendwie gefällt es mir nicht, das Karussell dreht sich einfach wahnsinnig schnell und verselbständigt sich auf eine Weise, dass wir es nicht mehr selber bremsen können. Es läuft mir irgendwie zu geschmiert und es wird mir zu  mächtig. Apple hat inzwischen so eine Macht, dass sie vermutlich bringen können was sie wollen, es wird gekauft. Wir sind alle bald Apple Maniacs und sind sogar bereit dafür einen hohen Preis zu zahlen. Ich bin sicher eines Tages wird es etwas geben, dass wir Tag und Nacht bei uns tragen und dieses Ding wird unseren ganzen Tagesablauf steuern. Wir werden es freiwillig tragen, wie wir es jetzt schon tun und ich kann mir gut vorstellen dass es mit einem schönen Apfel lockt…

Schöne neue Welt wir entkommen Dir alle nicht.

Ferien und die Welt bleibt doch die gleiche

Veröffentlicht: 03/08/2011 in Ferien
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Diesen Sommer brauchte ich die Ferien mehr denn je. Stressige Zeiten im Job von denen ich nicht reden will und eine zusätzliche Ausbildung liessen mich dann doch an die Grenzen meiner Kräfte kommen. Ich sehnte mich nur noch nach “der Insel”. Jetzt noch zu planen, die Koffer zu packen und mich in die Touristenströme zu werfen ist auch nicht gerade mein Ding. Zunächst einfach mal wieder bei mir ankommen, auf meiner inneren Insel. Ich versuchs doch die Welt lässt mich nicht los. Da draussen droht tausenden von Menschen der Hungertod, während wir nicht wissen ob wir nun ein Drei- oder Fünfstern Hotel buchen sollen, uns bemühen ja schön gebräunt Heim zu kommen, vielleicht sogar ein armes, hungerndes Kätzchen mitnehmen etc. ich brauche nicht mehr aufzuzählen, wir wissen es alle gut genug. Nein ich hab keinen Bock auf Sun, Fun und alles inklusive. Wie wär’s mit einer Kulturreise? In ein Land mit einer vergangenen, grossen Kultur an der sie mindestens für die Touristen noch festhalten. Da spielen sie für dich dann auch gerne “den Eingeborenen”, weil es sonst keine Arbeit gibt und sie längst Dinge tun unter ihrer Würde. Da lächeln sie dich an während sie dich für einen ungläubigen Barbaren halten der sich für Geld alles kauft. Nein in den Regionen der alten Hochkulturen brodelt es, da kann uns auch das Meer und die Sonne nicht darüber hinwegtäuschen. Ferien in einem geschlossenen Ressort während sie auf der anderen Seite des Zauns um Brot und Arbeit kämpfen? Nein. Vielleicht hätten die Griechen oder die Spanier Freude wenn ich kommen würde obwohl das ihre Staatskasse wohl auch nicht retten würde. Amerika wäre doch goldrichtig, wo sie doch selber keins mehr haben. Auch der Norden ist nicht mehr gar so sicher, vor allem wenn man wie ich eher der linken Seite zugeneigt ist. Viele Teile dieser Erde sind in einem  grossen Schlammassel und es gibt keine Ferien für ihre Probleme.

Ich wünsche trotzdem allen weiterhin schöne Ferien!

Madonna und ich

Veröffentlicht: 12/07/2011 in ich
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Was Madonna und ich gemeinsam haben und nicht:

  • Wir haben den gleichen Jahrgang – Aber nicht die gleichen Erfahrungen
  • Wir haben das gleiche Tier im Sternzeichen – Aber sie in der Sonne und ich im Aszendent
  • Musik bedeutet für uns beide leben – Aber für sie ist es das Leben für mich nicht
  • Tanz ist für uns mehr als nur Ausdruck – Aber für sie ist es Körperbeherrschung und Kampf, für mich Loslösung und Freude
  • Sex ist massgeblich in unserem Leben – Aber sie hat ihn auch eingesetzt um berufliche Ziele zu erreichen, ich nicht
  • Es gab Zeiten da hatten wir beide bedeutend jüngere Liebhaber und haben dies offen gezeigt – Aber sie braucht es noch immer, ich nicht
  • Beide lieben wir die Provokation – Sie kann es sich im grossen Stil leisten, ich im Kleinen
  • Wir haben uns beide für andere Religionen, Geheimwissenschaften und Mystik interessiert – Sie wollte ihr Leben damit erweitern, ich auch, aber ich habe das meiste wieder losgelassen
  • Wir sind beide (unecht) Blond heute – Ich war aber eine echte Blondine, sie nicht
  • Wir werden beide jünger geschätzt als wir sind  – Aber nicht aus den ganz gleichen Gründen
  • Wir glauben beide an eine Art Wiedergeburt – Aber ich würde mich nicht einfrieren lassen
  • Wir wollen beide das Rad der Zeit etwas anhalten – Aber sie um jeden Preis, ich nicht
  • Wir haben beide etwas erreicht – Aber beide auf einem ganz anderen Level
  • Wir haben beide gerne schöne Dinge – Aber sie ist ein Material-Girl, ich nicht
  • Wir sind beide Stars – Sie leuchtet nur im Erdkreis etwas mehr als ich
  • Wir sind beide super Frauen ohne aber…. ;-)

An vielen Orten auf dieser Erde passieren solche Dinge, wir gewöhnen uns daran, aber wir dürfen nicht vergessen.

Im Iran wurde die Freiheitsbewegung wieder mit grosser Gewalt im Keim erstickt, aber der Samen ist schon lange gelegt und eines Tages wird die Blume der Freiheit erblühen, da bin ich mir ganz sicher.

FREIHEIT FÜR ALLE!

Ich in Variationen

Veröffentlicht: 13/06/2011 in ich, x-art
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Aller Anfang ist schwer…. aber macht viel Spass.

Worte

Veröffentlicht: 07/06/2011 in ich
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Mir fehlen die Worte irgendwie.
Ich schreibe nicht mehr viel.
Wozu auch?
Worte in einer Zahl deren Nullen hier kaum Platz finden würden, strömen nonstop in einer grossen Welle rund um den Erdball.
Die Atmosphäre ist übervoll von Worten.
Jeder will etwas zu sagen haben, jeder glaubt er habe etwas zu sagen.
Viele denken, dass das was sie zu sagen haben andere interessiert oder gar wichtig sei.
Das Meiste ist einfach nur unwichtig und nur für den wirklich wichtig der die Worte spricht oder schreibt.
Kommunizieren um jeden Preis.
Bei Twitter, Facebook oder wo auch immer rund um die Uhr Kund tun was man tut, denkt oder nicht tut.
Dadurch zu glauben, dass man wichtig ist, dass man nicht in der Masse als ein kleiner Floh untergeht ist vielleicht typisch für unsere Zeit.
Worte über Worte.
Meine Worte wollen jetzt nicht alle mehr gesagt sein, nein, sie ruhen in mir.
Sie ruhen und geben mir dadurch Ruhe.
Sie drängen nicht mehr aus mir zu sprudeln, sie sind einfach da.
Sie sammeln sich.
Sie sind in mir ein Teil von mir der nur mir gehört.
Manchmal teile ich sie mit jemandem wie heute mit dir, aber sie wollen nicht mehr allen gehören.
Mir fehlten die Worte irgendwie und darum behalte ich sie jetzt für mich und geb sie nicht mehr einfach her.

Bier

Veröffentlicht: 19/05/2011 in foto, ich
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ruler of my world

Veröffentlicht: 19/03/2011 in ich
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Grad gestern bin ich in ein neues Lebensjahr gestartet und habe mir überlegt, ob ich im letzten Jahr auch wirklich die war, die mein Leben bestimmt hat. Wie oft habe ich etwas gemacht, das ich eigentlich nicht wollte und wie oft habe ich etwas nicht gemacht obwohl ich es wollte? Vermutlich war es von beidem zu oft.

Darum ist es vielleicht Zeit in diesem meinem neuen Lebensjahr, genau das zu tun, was ich für richtig halte. Den ersten Schritt habe ich gemacht und wie man weiss sind alle weiteren Schritte danach einfacher.

I’m the ruler of my world ist das Motto für mein neues Lebensjahr und ich bin sicher die Welt hat dies gehört.

Learn to be still

Veröffentlicht: 19/03/2011 in Leben
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Manchmal möchte man von einer Ecke in die andere rennen, weil man nicht weiss in welche Richtung man gehen soll. Man irrt herum und verliert seine Spur, weil von allen Seiten gerufen wird. Schlussendlich weiss man nicht mehr wohin man eigentlich wollte.

Da wäre es das beste einfach mal still zu stehen und nur in sich hineinzuhören. Auf seine eigene Stimme zu hören und zwar nur auf die.

Ich lerne noch.

Neue Bilder im Kopf

Veröffentlicht: 16/03/2011 in Art, streetart
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In Tagen wie wir sie alle gerade erleben, mit einer Flut von Bildern, die uns fassungslos machen, richte ich meine Augen bewusst auf Bilder die mich inspirieren. Auf Bilder die in meinem Hirn etwas anregen, mich anregen etwas zu tun, im Wissen dass ich nicht viel tun kann. Menschen wie JR beeindrucken mich, denn sie sind nicht nur Künstler sondern auch Aktivisten die über die Kunst etwas aufzeigen wollen. Auch wenn sie damit die Welt nicht verändern können, so bringt ihre Kunst doch Menschen dazu hinzusehen, denn man kann diese Kunst nicht übersehen. Selbst wenn seine Kunst nur zwei Meschen auf der Strasse dazu bringt sich über seine Bilder zu unterhalten, so hat er schon erreicht, dass in den Köpfen dieser zwei Menschen, Bilder entstehen die sonst vielleicht nie entstanden wären und Gedanken die sie vielleicht nie gedacht hätten und schon das ist Kunst genug. Danke JR!

Grollmond

Veröffentlicht: 17/02/2011 in gefühle, ich
Schlagworte: ,

ich grolle voll
vollmond
donner im gemüt und blitze in den augen
grollmond
revolution im hirn, aufstand überall
vollmond
die krallen gespitzt, das mundwerk locker
grollmond
noch eine nacht dann ist’s voll-bracht
nimm dich in acht!
vollmond

hexe im dritten lehrjahr

Mail von Peter von Power

Veröffentlicht: 08/02/2011 in Uncategorized

Solche Mails gibt es also tatsächlich auch heute noch! Ich kann mir kaum vorstellen, dass es je einen Menschen gegeben hat, der auf so ein Mail reagiert hat. Wenn doch, dann muss er ja wohl schwer bekloppt sein, aber so einer wird ja wohl keinen PC haben. Oder vielleicht doch?

Von: Peter von Power [mailto:petervonpower@msn.com]
Gesendet: Mittwoch, 2. Februar 2011 16:17
Betreff: Hello

Hello,
How are you doing? Hope all is well with you. I am so sorry i didn’t let you know about  me leaving for a conference in Madrid Spain. I really hate to do this but i need a favor from you because i lost my wallet on my way back to the hotel from the conference venue and i had my valuables in it and now am in a mess. Kindly help me with a loan of 2,200 Euro so i can settle my bills here and get back home before things get out of hand. I’ll really appreciate it if you could do whatever you can to help me,I’ll refund whatever you can come up with as soon as i return. Kindly let me know if you can be of help? so that i can send you the details to use when sending it through Western Union. Waiting to read from you soon

Thanks
Peter

Lust

Veröffentlicht: 30/01/2011 in gefühle, sinne
Schlagworte:

Ein Beben in mir, ein Zittern, Lust
Die Augen weit, zu und offen, Lust
Mein Atem schnell, ein Schweisstropfen im Nacken, Lust
Die Welt weit weg, ich mir ganz nah, Lust
Die Zeit steht still, es gibt nur jetzt, Lust
Es gibt kein ich, es gibt kein du, nur eins, Lust
Dem Himmel ganz nah, von Leben durchströmt, Lust
Dem kleinen Tod begegnet, ohne Furcht, Lust
Losgelassen, gefallen in Wonne, Lust
Erschöpft erwacht, in seeligem Glück
Mein Atem geht tief, mein Körper entspannt
Wieder da in dieser Welt
Bis morgen, Lust

animaxima:

Alles Google oder was?

Ursprünglich veröffentlicht auf Sei herzlich Willkommen beim Dude:

In einem kurzen Clip beschreibt Jasinna, weshalb ihr Meisterwerk “Hypnotisierte Massen – Manipulierte Menschen” plötzlich von ihrem Kanal verschwunden ist, wieso sie schon länger kein neues Video mehr veröffentlicht hat, und darüberhinaus klärt sie auch in fabelhafter Art und Weise über die hinterfotzigen Machenschaften des Google-Konzerns auf.

Stein des Anstosses zur Zensur ihres Meisterwerks war offenbar, dass sie die folgende – zum Thema Google-Terror an sich bestens passende – Rede von Roland Düringer mit dem Titel “Wir sind wütend”, die ich jedem dringend ans Herzen lege, in ebendiesem Meisterwerk verwendet hatte, was von Seiten des Terror-Konzerns Google zu Sanktionen gegenüber dieser genialen, freigeistigen Videoproduzentin führte.

Das Zensurgebaren von Seiten Youtube bzw. die Nötigung der Menschen durch den Google-Konzern nimmt allmählich Ausmasse und Formen an, die eigentlich jede/n zum totalen Boykott von allem, was irgendwie mit Google zusammenhängt, bewegen sollte.

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Das war 2013 auf meinem Blog

Veröffentlicht: 01/01/2014 in ich
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Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an. Danke dafür.

Mein Fazit für 2013 bezüglich meines Blogs, ich habe eindeutig zu wenig geschrieben. Mal schauen ob ich 2014 der Öffentlichkeit mehr zu sagen habe. Aber danke an alle die ab und zu auf meinem Blog vorbeischauen.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 2.700 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 45 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

animaxima:

Es war einmal… und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute. Ja ich gehöre wohl auch zu den Bekloppten und bin sogar noch froh darüber.

Ursprünglich veröffentlicht auf Karfreitagsgrill-Weckdienst:

QPress | 12. September 2013

911_nie_vergessen_irak_afghanistan_libyen_syrien_iranNew York: Wir wissen alle um diese vielfältigen und bösartigen Verschwörungstheorien, die das schrecklichste Verbrechen der Neuzeit in Amerika überschatten. Immerhin ist das Erregnis nun genau 12 Jahre her und darf einfach nicht in Vergessenheit geraten. Gerne möchten viele Menschen es vergessen, dürfen es aber nicht, weil dieses Ereignis auch heute noch die Ursache für viele, viele Kriege und Tote ist. Der Rachefeldzug kann und will einfach nicht enden. Deshalb muss die Story auch getreulich weitergereicht werden. Besonders den jüngeren Mitmenschen müssen wir die Gelegenheit geben, diese Katastrophe auch Jahrzehnte danach richtig zu verstehen.

Alle sich hartnäckig haltenden Behauptungen (ugs. Verschwörungstheorien), dass der Hergang des 9/11 anders war als dies durch den offiziellen Abschlussbericht der Regierung und die vielfältigen offiziellen Berichterstattungen dokumentiert ist, entbehren jeglicher Grundlage. Die Häufung von unglücklichen Zufälligkeiten an diesem Tag, Unfähigkeiten, einmaligen physikalischen Sondergesetzen, dem Totalversagen einer kompletten Flugabwehr…

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